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Hinterland Der Arbeitsmarkt im Sommerloch
Landkreis Hinterland Der Arbeitsmarkt im Sommerloch
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19:20 28.07.2011

Marburg. Das Ende des Schul- und Ausbildungsjahres sowie die Sommerferien in vielen Bundesländern haben auch in diesem Juli die Zahl der Jobsuchenden in Deutschland steigen lassen.

Mit 2,939 Millionen waren bei den Behörden 46.000 Menschen mehr als arbeitslos registriert als noch im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Erwerbslosen jedoch dank der guten konjunkturellen Lage um 247.000 Männer und Frauen, wie die Bundesagentur für Arbeit gestern in Nürnberg mitteilte.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf sieht die Lage ähnlich aus. Dort waren im Juli insgesamt 6.556 Menschen ohne Arbeit – 3,7 Prozent mehr als im Juni, aber 4,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

„Die Gewinner des Monats sind eindeutig die Jugendlichen im Bereich des Sozialgesetzbuches III“, berichtete Volker Breustedt, Leiter der Agentur für Arbeit Marburg, gestern. Dort sei die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent gesunken.

Verlierer dagegen seien die Jugendlichen unter 20 Jahren im Bereich des Sozialgesetzbuches (SGB) II: „Dort stieg die Zahl der Arbeitslosen um mehr als 25 Prozent an“, erklärte Breustedt. Auch bei den Schwerbehinderten, die in den Bereich des SGB II fallen würden, sei die Arbeitslosigkeit angestiegen und zwar um 19,4 Prozent.

von Katharina Kaufmann

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