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Den Untergrund falsch eingeschätzt

Unterbau der L 3042 in Mornshausen Den Untergrund falsch eingeschätzt

Der Unterbau der L 3042 ist in einem schlechteren Zustand, als erwartet. Aus der Teilsanierung wird nun ein Komplettausbau, der wesentlich länger dauert.

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Die Bauarbeiten am Abschnitt der Landesstraße 3042 zwischen den Dautphetaler Ortsteilen Mornshausen und Hommertshausen werden sich in die Länge ziehen. Nach dem Abtragen der Deckschicht ist klar, dass eine Komplettsanierung nötig ist.

Quelle: Fain

Mornshausen. Ende Oktober sollte der Ausbau der Landesstraße 3042 zwischen den Dautphetaler Ortsteilen Mornshausen und Hommertshausen beendet sein, doch nun stellte sich heraus, dass dieser Termin nicht zu halten ist.

Wie lange sich die Bauarbeiten hinauszögern werden ist „schwierig zu sagen“, erklärt Jutta Herrmann vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Marburg. Mindestens sechs Wochen könnten es schon werden, vielleicht aber auch acht, das hänge von der Witterung ab. Schließlich gerate man nun in den Herbst hinein und wenn es einen frühen Wintereinbruch gebe sei zu dem fraglich, „ob die Deckschicht noch drauf kommt“, hegt die Projektleiterin leichte Zweifel.

Die ausführende Firma versuche alles, um genügend Arbeiter und Geräte zu mobilisieren, versichert Herrmann. Auch wegen der Umleitung tut sich was. Das ASV sucht mit Vertretern der Gemeinde Dautphetal nach neuen Lösungen für die Umleitung, um diese – „möglichst zu optimieren“–, so nennt Herrmann das. Hintergrund ist, dass die Lastwagenfahrer sich mittlerweile Schleichwege durch die Orte suchen.

Die Ursache für die Verzögerung liegt im Untergrund der Straße. Für den Abschnitt, der mit Geld aus dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen, saniert wird, wurde ein Gutachten erstellt. Viele Bohrungen hätten ergeben, dass unter der Mitte der Fahrbahn in etwa 40 Zentimetern eine alte „Einstreudecke“ vorhanden ist, die tragfähig sei.

Anscheinend, so Herrmann, wurde aber an den falschen Stellen gebohrt. Als die Fahrbahndecke abgetragen war stellte sich heraus, dass die Einstreudecke nicht durchgängig in gleicher Höhe und Dicke vorhanden ist.

von Gianfranco Fain

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