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Dekan Ullrich bleibt im Amt

Gladenbach Dekan Ullrich bleibt im Amt

Mit großer Mehrheit wurde Dekan Matthias Ullrich am Mittwoch auf der Synode des Dekanates Gladenbach in seinem Amt bestätigt.

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Präses Wolfgang Freitag (links) gratuliert Dekan Matthias Ullrich zur Wiederwahl.

Quelle: Jörn Rimbach

Friedensdorf. Ullrich steht dem Dekanat weitere sechs Jahre vor. Die Wahl wurde notwendig, weil die reguläre Amtszeit des Dekans 2010 endet. „Ich danke für das große Vertrauen und die Gebete, die mich in all der Zeit begleitet haben“, zeigte sich Matthias Ullrich nach der Wahl gerührt.

„Ich verspreche Euch, mich mit ganzem Einsatz auch in Zukunft für die Belange des Dekanates einzusetzen, damit das Evangelium von Jesus Christus weiterhin Raum unter uns behält.“ Bereits vor der Wahl verkündete er den Synodalen, dass er „große Freude und Spaß“ an seinem Amt habe, sich gleichzeitig aber auch bewusst sei, „dass Jesus Christus über allen Bemühungen steht, Kirche zu gestalten und zu verändern“.

In einem Rückblick zeigte er auf, wo er die größten Herausforderungen und Veränderungen der letzten Jahre sah. So war die Stelle des Dekans vor seinem Amtsantritt über ein Jahr unbesetzt, alle „standen vor ungeklärten und dringenden Fragen“.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hatte eine Dekanatsstrukturreform beschlossen, die nun vor Ort ihre Wirkung zeigte. Die Kirche ist seitdem regionaler ausgerichtet, das Dekanat hat wesentlich mehr Entscheidungskompetenz. „Unsere Kirche hat sich restrukturiert und wir mussten nachziehen“, so Ullrich rückblickend.

Eines jedoch habe er schon damals gespürt: „Auf der Synode und in den Gemeinden war eine große Offenheit für Veränderungen spürbar. Alle waren dabei. Das hat mir große Freude bereitet.“

von Jörn Rimbach

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