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Dautphetals Hauptausschuss spricht sich für kreisweites Breitbandprojekt aus

Breitbandversorgung Dautphetals Hauptausschuss spricht sich für kreisweites Breitbandprojekt aus

Einigkeit herrschte unter den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Dautphetal über die dringende Notwendigkeit zur Gründung einer Gesellschaft zum Aufbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Dautphe. Wie Ausschussvorsitzender Lars Kolbe dazu ausführte, hätten ihn zahlreiche Bürger auf die Wichtigkeit dieser Projektverwirklichung hingewiesen. Das Interesse und der Bedarf an Breitbandversorgung in Dautphetal sei groß, das Risiko überschaubar, wobei Funklösungen seitens des Gewerbes und der Industrie nicht akzeptiert würden.

CDU-Fraktionschef Dr. Horst Falk sprach davon, dass Internetverbindungen in Zukunft auch den Kaufpreis der Immobilien stärken würden. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei diesem Projekt bewege sich in vernünftigen Bahnen. SPD-Fraktionschef Joachim Ciliox wies darauf hin, dass die Initiative des Landkreises der richtige Weg sei. Er sei optimistisch, dass das Projekt in Zusammenarbeit mit allen Kommunen gelinge. Wichtig sei allerdings auch, dass Dautphetal als Wirtschaftsstandort unter den ersten Kommunen sein müsse, bei denen das Projekt verwirklicht werde.

Bürgermeister Bernd Schmidt wies darauf hin, dass bereits bei Straßenbauarbeiten Leerrohre für Breitbandversorgung verlegt worden seien und auch dort, wo die sogenannten Dachständer entfernt wurden. Die Gemeinde müsse als Stammkapitaleinlage in die Gesellschaft 600 Euro einbringen. Für die Leistung der von der Gemeinde zu erbringenden Eigenkapitaleinlage müssen im Finanzhaushalt des nächsten Jahres 58345 Euro, was fünf Euro pro Einwohner einspricht, vorgesehen werden. Einstimmig sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss sowohl für die Gründung einer solchen Gesellschaft aus.

Zurückgezogen wurde der Entwurfs- und Offenlegungsbeschluss bezüglich des Bebauungsplan „Hinterm Stöffel II“. Wie Schmidt erläuterte, hätten die Träger öffentlicher Belange aufgrund sehr enge Fristen um Verlängerung derselben gebeten. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder für den Bebauungsplan des Gewerbegebiets „Am Seerain“, aus. Auch die Vereinbarung zum Kostenausgleich innerhalb des Projekts „KiTa3K“ fand das einstimmige Votum.

von Klaus Peter

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