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„Das trifft die Schwächsten“

Mittelkürzung für Langzeitarbeitslose „Das trifft die Schwächsten“

Die Kürzung der Mittel des Bundes zur Förderung von langzeitarbeitslosen Menschen treffen das KreisJobCenter und dessen Kunden.

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Dem Kreisjobcenter wird 2012 weniger Geld zur Verfügung stehen.

Quelle: Richter (Montage: Pavlenko)

Marburg-Biedenkopf. Die geplanten Kürzungen des Bundes im Bereich der Mittel für die Förderung langzeitarbeitsloser Menschen werden auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu drastischen Einschnitten führen.

Vor allem in den Angeboten zur Qualifizierung und Tagesstrukturierung für langzeitarbeitslose Menschen wird es künftig drastische Änderungen geben.

Die Kürzungen werden seitens des Bundes mit der rückläufigen Anzahl von SGB-II-Leistungsbeziehern begründet. Zum 1. April 2012 soll das Gesetz zur „Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ eingeführt werden. Dies sei vor allem dafür da, die Arbeitsmarktinstrumente effektiver und effizienter zu machen.

Es sei ein Rückgang bei der Zahl der Leistungsbezieher zu verzeichnen, allerdings falle dieser deutlich geringer aus als die Kürzung, kritisiert der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. Ein Vergleich der Summen, die aktuell und in den nächsten Jahren für die einzelnen Kunden zur Verfügung stehen, zeigt deutlich, dass die Kürzungen überproportional und unverhältnismäßig seien.

„Das geplante Gesetz engt die Gestaltungsmöglichkeiten der Jobcenter ein und bietet keine Antwort auf die Frage, wie man mit weniger Geld mehr Qualifizierung ermöglichen soll“, so der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern.

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