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„Das beste Märchen auf der ganzen Welt“

Bad Endbacher Musikverein „Das beste Märchen auf der ganzen Welt“

Sowohl die etablierten als auch die Nachwuchskünstler überzeugten mit ihren Darbietungen das Publikum, vor allem das junge.

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Begeistert applaudiert der junge Gast den Aktiven des Bad Endbachers Musikvereins.

Quelle: Peter Piplies

Bad Endbach. Im großen Saal des Kur- und Bürgerhauses im Kneipp-Heilbad zeigten sich die ambitionierten Hobbymusiker des Bad Endbacher Musikvereins am Samstagabend in bester Spiellaune. Die Musikfreunde im Konzertsaal waren begeistert und belohnten die nicht leicht einzustudierenden Stücke mit großem Applaus.

Vor allem Dirigent Michael Werner zeigte sich mit seinem Orchester hoch zufrieden und lobte den Übungsfleiß seiner musikalischen Schützlinge. Bevor das Orchester jedoch die Bühne betrat, demonstrierten die Nachwuchsinstrumentalisten des Musikvereins ihre beeindruckenden Lernfortschritte, die sie seit ihrem Auftritt im Herbst 2011 verzeichneten.

Das kleine Orchester - unterstützt durch einige fortgeschrittene Spieler - verzauberte das Publikum mit dem Arrangement des bekannten Märchens „Cinderella“ - im Deutschen bekannt als Aschenputtel. Michael Herrmann moderierte den Abend und las in den Pausen das Märchen vor. Große und kleine Zuhörer waren fasziniert. Und in den Applaus mischte sich lautstark das Lob eines kleinen Musik- und Märchenfreundes: „Das ist das beste Märchen auf der ganzen Welt“.

Die Blasmusiker begrüßten ihr Publikum mit dem bekannten Marsch „Jubelklänge“ von Ernst Uebel und nahmen die Konzertbesucher nach dem „schmissigen Auftakt“ mit auf eine musikalische Reise rund um die bekannte und unbekannte Welt. Der Ausflug startete mit der „New York Ouvertüre“ von Kees Vlak in den USA, wo die Zuhörer mit den Instrumentalisten nach der imaginären Ankunft auf dem Kennedy-Airport durch die pulsierende Weltstadt flanierten.

Mit der „Kilkenny Rhapsody“ erwanderte das Publikum die Landschaften Irlands, gefolgt von den Abenteuern Gullivers. Bert Appermont verwandelte die literarische Vorlage von Jonathan Swift in eine vierteilige Suite, die Gullivers Begegnungen mit Riesen, Liliputanern, herrschenden Pferden und Menschen mit geneigten Köpfen in thematischen Akkorden gefühlvoll umschreibt.

Mit der bekannten „Hymne“ und dem „Triumphmarsch“ aus Giuseppe Verdis Oper „Aida“ entführte das Bad Endbacher Orchester seine Zuhörer in die Welt der klassischen Musik und bot damit einen weiteren Höhepunkt des Abends.

In der Konzertpause waren überall lobende Worte von Besuchern an die Musiker hören. „Fantastisch“ oder „Das war der Hammer“ waren einige davon.

Nach der Unterbrechung ging es mit „Norwegischen Impressionen“, Filmklassikern italienischer Western und einem Potpourri Böhmischer Blasmusik von Ernst Mosch weiter. Zum Abschluss stimmten die Instrumentalisten eine Eigenkomposition von Dirigent Werner an, mit dem Marsch „Am Hasengarten“ hat Werner das altehrwürdige Andreas-Hofer-Lied zu einer Würdigung für seinen Heimatort Erdhausen umgeschrieben.

von Peter Piplies

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