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Hinterland Das „Salädchen“ erobert Deutschland
Landkreis Hinterland Das „Salädchen“ erobert Deutschland
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19:58 17.01.2012
Alina Negru, Franchisenehmerin des „Salädchen“ in der Marburger Schwanallee, stellt für einen Kunden einen Salat zusammen. Die Idee der Salatbar von Peter und Felix Heinzmann wird im Frühjahr auch in Berlin und Gießen übernommen. Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Im August 2010 übernahmen Felix und Peter Heinzmann das „Tapas&Co“ im Marburger Lahncenter. Ein Teil des Küchenlagers befand sich damals in Form eines Kühlhauses direkt neben der Bar. Durch einen aufwändigen Umbau wurde das Lager zurückgesetzt – und plötzlich stand den beiden Gastronomen eine neue Fläche zur Verfügung.  „Wir wollten die Fläche damals nicht ungenutzt lassen und haben uns mehr oder weniger spontan dazu entschieden, dort eine kleine Salat- und Suppenbar einzurichten“, berichtet Peter Heinzmann. Und das „Salädchen“ war geboren.

Ohne jegliche Gedanken an Franchise wurde nicht nur bei der Einrichtung, sondern auch in der Produktion von Suppe und Dressing stark improvisiert.  Die erste Produktionsstätte war die direkt an das „Salädchen“ angeschlossene Küche des Tapas&Co. Die Salate selbst, so sieht es das Konzept vor, können vom Kunden ganz individuell auf der Grundlage eines Blattsalatmixes mit verschiedenen Ergänzungen aus der Saladette zusammengestellt werden.

„Die Leute haben uns dann praktisch die Tür eingerannt. Mit so viel Zulauf hatten wir gar nicht gerechnet“, sagt Heinzmann beim Blick zurück. Die Einführung von „Meinungskärtchen“ brachte nach kurzer Zeit nicht nur unzählige positive Reaktionen über Laden, Konzept, Umsetzung und Philosophie, sondern auch Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Interessenten, die mehr über das Konzept erfahren wollten. „Und weil mein Bruder und ich bereits mit unseren anderen Betrieben mehr als ausgelastet sind, kamen wir unweigerlich auf die Idee das Konzept als Franchise anzubieten“, betont Heinzmann. Das Konzept wurde verschriftlicht, der Name markenrechtlich geschützt, ein Vertrag entworfen und der Betrieb als assoziiertes Mitglied des Deutschen Franchiseverbands aufgenommen.

Im Juni des vergangenen Jahres eröffnete die erste Filiale in Köln, im Juli folgte eine weitere Filiale in der Marburger Schwanallee. „Und jetzt folgen im März eine Filiale in Berlin und im April eine in Gießen“, ergänzt Peter Heinzmann nicht ohne Stolz. Weitere „Salädchen“ in Frankfurt, Aalen und Trier seien in Planung. „Wir können den Erfolg für die Franchisenehmer nicht garantieren, sehen aber, dass unsere Idee viel Potenzial hat und dem Trend folgt“, erklärt er.

von Katharina Kaufmann

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