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Das Hilfs-Netzwerk soll wachsen

Biedenkopf Das Hilfs-Netzwerk soll wachsen

Nach Breidenbach soll das „Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe“ auch in Breidenstein und Wiesenbach anlaufen.

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Nix wie „HiNN“: Projektkoordinatorin Sabrina Specht und Mitarbeiter Gerd Paul hoffen nicht nur in Wiesenbach und Breidenstein auf Unterstützung für das „Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe“.

Quelle: Klaus Kordesch

Biedenkopf. Die „gute alte Zeit“ wird oft verklärt: Dabei ist hinlänglich bekannt, dass früher, als angeblich alles besser war, auch vieles im Argen lag.Unstrittig ist jedoch, dass die meist selbstverständlich und ohne viel Aufhebens geleistete Hilfe für die Nachbarn im Ort seinerzeit oftmals ein tragfähiges Netz bildete, das manchen auffangen konnte, dem es ansonsten vielleicht viel schlechter gegangen wäre.

Mit „HiNN“, dem „Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe“, will das Diakonische Werk Biedenkopf-Gladenbach die Chancen und Möglichkeiten der gegenseitigen Hilfe wieder ins Bewusstsein zurückbringen. Vor einem halben Jahr lief das Projekt in Breidenbach an, jetzt soll es „HiNN“ auch in Breidenstein und Wiesenbach geben: Nachdem es in beiden Dörfern Bürgerversammlungen gab, wurde jeder Haushalt mit Handzetteln informiert.

Darauf war auch zu vermerken, worin man sich Unterstützung wünschen beziehungsweise als freiwilliger Helfer engagieren würde. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig, erläutert Projektkoordinatorin Sabrina Specht und ihr ehrenamtlicher Mitarbeiter Gerd Paul: „Fahrten und Begleitung zum Arzt, auf den Friedhof oder zum Einkaufen sind ebenso denkbar wie Hilfe beim Kontakt mit Behörden“, zählt Specht auf. Manche Senioren suchten auch nur jemanden, der ein wenig Zeit mit ihnen verbringe.

von Sophie Cyriax

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