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DVAG-Baustelle im Visier der Fahnder

Zoll DVAG-Baustelle im Visier der Fahnder

Große Aufregung in den Morgenstunden am neuen Gebäude der DVAG. Zollfahnder riegeln die Baustelle ab und machen sich auf die Jagd nach Schwarzarbeitern.

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Kein Durchkommen: Fahnder des Hauptzollamts Gießen versperren die Aus- und Einfahrten der DVAG-Baustelle in der Nordstadt.

Quelle: Carsten Bergmann

Marburg. Es sieht schon nach ein wenig Hollywood aus, als die Fahrzeuge des Zolls vor dem großen Areal der Deutschen Vermögensberatung Halt machen. Mit Blaulicht und ordentlich Tempo. Zivilfahnder hatten die Baustelle des Bürogebäudes, das direkt neben dem Kongresszentrum und der Erlebniswelt entsteht, vor dem Anrücken der Einsatzkräfte im Auge, achteten auf potenzielle Flüchtlinge. Einsatzleiter Wolfgang Kegel bilanziert: „Es gab keine Fluchtbewegungen, alles ging in geordneten Bahnen ab.“

Etage für Etage machten sich rund 30 Beamte des Hauptzollamts Gießen, die von Kräften der Polizei Marburg unterstützt wurden, auf die Suche nach Schwarzarbeitern oder Angestellten, die nicht nach den Bestimmungen des Mindestlohns bezahlt werden.

„Reine Routine“, sagt Wolfgang Kegel. „Aufgrund der Größe der Baustelle sind wir mit so viel Personal angerückt. Einen konkreten Verdacht gab es nicht.“ Vielmehr seien es die günstigen Witterungsbedingungen gewesen, die bei den Überlegungen der Beamten auch eine Rolle spielten.

Die Bauarbeiter befanden sich größtenteils zentral im Inneren des Gebäudes. Bei einer Überprüfung von insgesamt 137 Personen ein klarer Vorteil.

von Carsten Bergmann

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