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DRK-Kreisverband ist im Umbruch

DRK DRK-Kreisverband ist im Umbruch

Der Kreisverband Biedenkopf des Deutschen Roten Kreuzes erreichte im vergangenen Jahr mit seinen Betriebssparten eine Bilanzsumme von 23.850.000 Euro und schloss mit einem kleinen Gewinn ab.

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Wurden für langjährige Mitgliedschaft und besondere Tätigkeiten geehrt (von links): Holger Tolde, Ingo Werner, Sebastian Eberl, Alfred Hausburg, Willy Welsch, Liselotte Demmer, Leendert A. van Alphen, Gerald Becker, Hans Hauswirth, Arthur Pflug und Inge Benner.

Quelle: Ingrid Lang

Gladenbach. Das berichtete Vorstandsvorsitzender Willy Welsch während der Jahreshauptversammlung des DRK-Kreisverbands.

Zu den Wirtschaftsbetrieben des Kreisverbands zählen die Abteilungen Aktive Arbeit/Soziale Arbeit, DRK-Krankenhaus, Seniorenzentrum Lahnaue, Seniorenzentrum Wallau, Ambulante Pflege am Krankenhaus Biedenkopf mit Cafeteria und dem Cafe Jedermann.

Präsident Hans Hauswirth freute sich, dass die Umstrukturierung des DRK-Krankenhauses Wirkung gezeigt habe. In 2010 wurde über alle Bereiche eine Rezertifizierung vorgenommen. Das Krankenhaus selbst gelte als Rückgrat der medizinischen Versorgung des Hinterlandes und ist die Basis für ärztliche Versorgung schlechthin.

Erfolgreich seien auch die Seniorenzentren in Biedenkopf und Wallau mit dem angegliederten Café Jedermann und dem Therapiegarten.

Im Bereich der Ambulanten Pflege bestehen sowohl Stabilität, als auch eine bestätigte Qualität in der täglichen Versorgung der in ihren Wohnungen lebenden Menschen. Mit großem Engagement versehen 322 Mitarbeiter, 18 Belegärzte und 7 angestellte Ärzte ihren Dienst, wobei sie von 14 Auszubildenden, 17 Zivildienstleistenden und FSJ-ler unterstützt werden, sagte Hauswirth.Für das alte Seniorenzentrum am Mühlweg in Biedenkopf lägen bereits Nutzungskonzepte vor, sagte Welsch. Welche, wollte er nicht konkret sagen.

Welsch betonte die Bedeutung von Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte des Kreisverbandes, um den Anforderungen einer zeitgemäßen Geschäftsführung zu entsprechen. Für alle Mitarbeiter müsse es Ansporn sein, stets das Beste zu geben um die bereits vorhandenen Strukturen zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.

Centerleiter Björn Velte und Regina David berichteten über die Ausbildung junger Menschen und deren Anliegen, Rüdiger Belz über den neu eingerichteten ehrenamtlichen Besuchsdienst. Zur Zeit gehören dem Besuchsdienst 15 Personen an, die unter anderem Menschen besuchen, die nicht mehr regelmäßig am sozialen Leben teilnehmen können. Dieser Besuchsdienst leistet aber keine hauswirtschaftliche Betreuung. Ansprechpartnerin ist Annette Born-Neumann.

Die DRK-Rettungshundestaffel wurde zertifiziert und rückte seitdem neunmal zu Einsätzen aus.

Markus Müller, der Leiter des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen, betonte in seinem Bericht die Neuerrichtung von Rettungswachen in Biedenkopf, aber auch in Stadtallendorf und Oberwalgern. Noch in diesem Jahr soll auch die Wache in Breidenbach bezogen werden können, in 2012 folgt dann die Inbetriebnahme der Wache in Heskem. Eine positive Bilanz über die hauptamtliche Arbeit im Kreisverband zog Hans Hauswirth. Biedenkopf sei der erste Kreisverband in Hessen gewesen. der einen hauptamtlichen Vorstand gebildet habe. Dies habe sich bereits bewährt. Effektive Arbeit leiste dabei auch der Haupt- und Finanzausschuss. Hauswirth kündigte eine Satzungsänderung für das Jahr 2012 an, nach der unter anderem das Präsidium verkleinert werden soll. Die Ortsvereine sollen mehr Entscheidungskompetenz und Selbstständigkeit erhalten.

von Ingrid Lang

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