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Hinterland DAK Marburg spendet 60000 Euro an Lebenshilfe
Landkreis Hinterland DAK Marburg spendet 60000 Euro an Lebenshilfe
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19:12 03.09.2013
Ulrike Lorch, Beraterin für Projektförderung der Lebenshilfe, Erhard Gessner, Leiter der Geschäftsstelle DAK Marburg Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe und Konrad Martin, DAK Bezirksleiter.Foto: Ina Tannert
Marburg

Mit einer Spende in Höhe von 60000 Euro fördert die DAK-Gesundheit in Marburg einen Familienkongress. Vom Freitag, 6. September bis zum Sonntag, 8. September richtet die Lebenshilfe gemeinsam mit verschiedenen Partnern den Kongress in Berlin aus.

Zu diesem großen, bundesweiten Treffen werden über 500 Besucher erwartet. Darunter Eltern, Kinder, Angehörige, Jugendliche, mit und ohne Behinderung. Fachleute und Politiker werden ebenfalls an dem Kongress teil nehmen, um „ein Zeichen für eine Gesellschaft zu setzen, an der alle teilhaben können“. Themen wie inklusive Schule, Betreuung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden in Fachvorträgen, Arbeitsgruppen und im gegenseitigen Austausch behandelt. Eltern von behinderten Kindern berichten aus ihrem Alltag und tauschen sich mit anderen, ihrerseits nicht betroffenen, Familien aus.

Aus diesem Grund überreichten der DAK-Geschäftstellenleiter, Erhard Gessner und Bezirksleiter Konrad Martin den Scheck an die Bundesvereinigung Lebenshilfe. Diese wurde vertreten durch Geschäftsführerin Professor Jeanne Nicklas-Faust und Ulrike Lorch, Beraterin für Projektförderung.

„Die Arbeit der Lebenshilfe zu sehen und anzuerkennen ist uns sehr wichtig“, erklärte Martin die Unterstützung durch die Krankenkasse. Der Kongress trage dazu bei, dass das Thema Behinderung mehr und offen angesprochen und nach außen getragen werde. Die Gesellschaft tue sich nach wie vor schwer mit dieser Thematik.

Der Austausch zwischen Betroffenen und nicht Betroffenen sei daher besonders wichtig. „Das ist, was die Zukunft ausmacht - Familien mit und ohne behinderte Kinder gemeinsam“, sagte auch Nicklas-Faust. Nicht nur die Menschen mit Behinderungen selber, sondern auch deren Angehörigen benötigen Unterstützung und Beratung.

Der Kongress ist daher der Startschuss für das aktuelle Konzept der Organisation: das Dachthema Familie wird für die nächsten vier Jahre im Mittelpunkt der Arbeit stehen.von Ina Tannert

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