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Commerzbank: Aus zwei mach eins

Schließung Commerzbank: Aus zwei mach eins

Aus zwei mach eins. Die Commerzbank in Stadtallendorf wird ihre Filiale am Hallenbad schließen. Zuvor wird die verbleibende Geschäftsstelle renoviert und modernisiert.

Es heißt Kisten packen für die Mitarbeiter der Commemerzbank-Filiale am „Am Markt 7“. Schreibtische werde leer geräumt, Unterlagen gesichert, Ordner verpackt. Am Freitag, 15 Juni, muss alles für den provisorischen Umzug bereit sein. Dann nämlich werden die vier Mitarbeiter für zwei Wochen ihre Arbeit aus der Zweit-Filiale „Am Hallenbad 3“ erledigen. Sie machen Platz für die Handwerker, die anrücken werden, um die Geschäftsstelle innerhalb von 14 Tagen auf den neuesten Stand zu bringen.

Moderner, heller, kundenorientierter soll alles werden. Zusätzliche Bankautomaten, die 24-Stunden-Service bieten, Ein- und Auszahlung sowie Überweisungen rund um die Uhr ermöglichen, sowie eine Direktverbindung zum Notrufsystem sollen installiert werden. „Um ihnen eine modernisierte Filiale zu bieten, schließen wir die Filiale im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 28 Juni. Die Automaten am Markt stehen in dieser Zeit ebenfalls nicht zur Verfügung. Ausweichmöglichkeiten bietet die Filiale am Hallenbad“, so Carsten Assmann, Filialdirektor.

Investition auf der einen - Schließung auf der anderen Seite. Denn die Commerzbank-Filiale am Hallenbad wird nach der Übergangszeit geschlossen.

„Dass eine der beiden Filialen weichen muss, steht schon seit dem 1. Juli 2010 fest. Wir haben beide Filialen auf die künftigen Anforderungen überprüft und uns dann für eine entschieden“, erklärt Commerzbanksprecherin Marion Denner. Weiter betont sie: „Die Commerzbank will weiterhin wachsen. Unsere Mitarbeiter ziehen zum Teil in die neue Filiale mit um. Keiner von ihnen wird auf Grund von Filialzusammenlegungen entlassen.“

In der umgebauten Filiale sollen fünf statt vorher nur vier Berater den Kunden für Anfragen zur Verfügung stehen. Zwei weitere Berater, die bisher in der Filiale am Hallenbad beschäftigt waren, werden künftig in den Filialen Marburg und Gießen arbeiten. Am 28. Juni heißt es dann für die Mitarbeiter erneut Kisten packen. Wieder werden die Schreibtische geräumt, wieder die Aktenberge verstaut, wieder die Ordner eingepackt. Was folgt ist Umzugsroutine. In die neuen, moderneren Räumlichkeiten. In eine, laut Konzernsprecherin, gesicherte Zukunft für die Mitarbeiter.

Was allerdings mit den Räumlichkeiten der Filiale am Hallenbad geschieht, steht noch nicht fest. Fakt ist nur: Die Mitarbeiter werden an diesem letzten Donnerstag im Juni die Tür ein letzten Mal hinter sich schließen und einen weiteren Leerstand in der Stadtallendorfer Innenstadt zurücklassen.

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