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Chorgesang rührt die Herzen

Chorgesang rührt die Herzen

Ein ansprechendes undergreifendes Konzert erlebten knapp 200Besucher am Sonntagabend in der Mornshäuser Thomaskirche.

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Die Concordia Chöre Mornshausen/D. gestalteten wieder ein eindrucksvolles Adventskonzert. Zudem hatten die Flötistinnen Jana Vey (links) und Magdalena Lenz ihren ersten öffentlichen Auftritt. Fotos: Jürgen Jacob

Mornshausen/D. . Das Konzert der Concordia Chöre Mornshausen/D. war ein musikalischer Hochgenuss. Viele Advents- und Weihnachtsstücke der Concordia Chöre unter Leitung von Magda Schepp und des Chores „Amici del Canto“ unter Leitung von Helmut Werner, der auch einige Stücke am Klavier begleitete, bestimmten das Programm.

Zudem gab es zwei Premieren: Ihren ersten Auftritt auf der Bühne hatten die siebenjährige Magdalena Lenz und die achtjährige Jana Vey, die gemeinsam mit ihren auf Flöten vorgetragenen Stücken „Ihr Kinderlein kommet“ und „Fröhliche Weihnachten überall“ das Publikum begeisterten. Ebenfalls zum ersten Mal öffentlich trat der „Kleinchor der Concordia Chöre“ auf. Die 13 Frauen und drei Männer besangen den „Weißen Winterwald“, den „Angel Song“ und „Let us breakbread togehter“.

Ebenso stimmungsvoll und stimmgewaltig gaben sich auch die Sänger des Chors „Amici del Canto“ bei ihren Vorträgen, wie dem „Ave Maria“ von Karl May, dem „Baschuku-Baju“ im Satz von Gerhard Wind oder den „Good News“ von Hermann J. Settelmeyer.

Der Männerchor der Concordia erfreute beispielsweise mit „Hymne an die Nacht“ oder den „Weihnachtsglocken“ das Publikum, der Frauenchor unter anderem mit „Hell strahlt ein Stern“ oder dem „O du fröhliche“ im Satz von Karl-Heinz Goßmann.

Gemeinsam sangen die Concordia Chöre das „Lied im Advent“ von Heinz Himmelmann und „Süßer die Glocken nie klingen“ von Bernhard Weber. Höhepunkt war das Schlusslied „Stille Nacht / Ehre sei Gott in der Höhe“ im Satz von Hans Lingerhand, bei dem der Frauenchor hinter dem Publikum das wohl bekannteste Weihnachtslied sang und der Männerchor den vierstimmigen Chorsatz „Ehre sei Gott in der Höhe“ dazu „einsang“. Dabei war das gesamte Publikum ebenso wie bei „Tochter Zion“ zum Mitsingen eingeladen.

Als „stimmungsvoll, ergreifend und zu Herzen gehend“ kennzeichnete Diana Gillmann-Kamm die Vorträge der Chöre. Die Leiterin des „Cafés Hand in Hand - aktiv mit Demenz“, für das anstelle eines Eintritts Spenden gesammelt wurden, berichtete von der Arbeit des Cafés in der Holzhäuser Kulturscheune und lud dazu ein, mit Menschen mit Demenz natürlicher umzugehen.

Den geistlichen Impuls im Programm, durch das Birgit Burk-Assmann und Ernst-Otto Junker in gekonnter Weise führten, setzte Pfarrer Rüdiger Jung.

Concordia-Vorsitzender Kurt Lenz hob schon in seiner Begrüßung die menschliche Stimme als hohen Wert hervor und betonte, wie trostlos es wäre, wenn niemand mehr singen würde.

Die Besucher in der Thomaskirche erlebten jedenfalls zwei Stunden Chor-Stimmen, die abseits kommerzieller ­Casting-Shows Menschen berühren und deren Gesang tiefen Eindruck hinterlässt.

von Jürgen Jacob

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