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Cappeler Tegut-Pläne auf dem Prüfstand

Marburg Cappeler Tegut-Pläne auf dem Prüfstand

Es sollte ein großes Einkaufszentrum mit einer gigantischen Glaskuppel werden. Nun werden die Tegut-Pläne für den Umbau des Marktes in Cappel aber noch einmal überarbeitet.

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Der Tegut-Markt im Marburger Stadtteil Cappel soll umgebaut werden. Die bisherigen Pläne dafür werden derzeit noch einmal überarbeitet.

Quelle: Thorsten Richter

Cappel. Die Pläne für den Umbau des Tegut-Marktes in Cappel waren eigentlich schon fix und fertig, der Baubeginn für Spätsommer 2010 vorgesehen (die OP berichtete). Bis heute hat sich dort aber kaum etwas getan.

„Wir mussten die Pläne noch einmal überarbeiten“, erklärt Andrea Rehnert, Pressesprecherin des Fuldaer Unternehmens Tegut, auf Nachfrage der OP. Das bisherige Konzept hätte Probleme beinhaltet, die noch gelöst werden müssten.

„Die Konzeptionsphase steht jetzt aber kurz vor dem Abschluss“, betonte sie.

Ursprünglich hatte der Lebensmittelkonzern geplant, auf dem Grundstück des heutigen Marktes und des angrenzenden ehemaligen TÜV-Geländes ein großes Einkaufszentrum zu errichten. Das Center sollte den alten Tegut-Markt aufnehmen, dessen Verkaufsfläche von 2.560 auf 2.800 Quadratmeter anwachsen sollte.

Zudem war geplant, dass der Aldi aus der Temmlerstraße auf das Gelände umzieht und dort rund 1.000 Quadratmeter Verkaufsfläche anbietet. Auf weiteren 1.000 Quadratmetern, so die ursprünglichen Pläne, sollten sich Dienstleister und Versorgungsbetriebe ansiedeln. Die bisherige Verkaufsfläche wäre damit nahezu verdoppelt worden. Besonderheit des Einkaufscenters sollte eine riesige alles überspannende Glaskuppel werden. Kostenpunkt der gesamten Investition: etwa zehn Millionen Euro.

Was davon im neuen Konzept weiter Berücksichtigung findet und was nicht, ob das Center kleiner wird als ursprünglich geplant und was die Probleme waren, die behoben werden mussten, dazu wollte Rehnert vorerst nichts sagen. „Konkret werden wir erst, wenn das Konzept vollständig überarbeitet ist“, erläutert sie.

von Katharina Kaufmann

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