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"Campus III" nimmt Gestalt an

Studentenwohnungen "Campus III" nimmt Gestalt an

Weil die Universität in den nächsten Jahren mit deutlich mehr Studierenden rechnet, werden in Marburg auch mehr Wohnungen gebraucht. Im Oktober sollen die ersten 50 Wohnungen des „Campus III“ bezugsfertig sein.

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Die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt von „Campus III“ in der Alten Kasseler Straße in Marburg haben vor einigen Tagen begonnen. Bereits zum Start des Wintersemesters im Oktober sollen die ersten 50 Wohnungen bezugsfertig sein.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. In der Alten Kasseler Straße rollen seit einigen Tagen Bagger und Baufahrzeuge. Für rund 15 Millionen Euro baut die S+S Grundbesitz GmbH aus Marburg bis zum nächsten Frühjahr mehr als 100 Wohnungen für Studenten. Drei quadratische Wohnblöcke, zwei längliche Wohngebäude und ein dreigeschossiges Parkhaus mit 118 Stellplätzen entstehen.

„Der erste Bauabschnitt, der jetzt begonnen wurde, soll bereits zum Start des Wintersemesters Mitte Oktober fertig sein“, berichtet Karsten Schreyer, Geschäftsführer der S+S Grundbesitz GmbH. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen im Juli und sollen zum Start des Sommersemesters im März 2013 beendet sein. „Bisher haben wir den Zeitplan ziemlich genau eingehalten“, ergänzt Schreyer nicht ohne Stolz. Für ihn ist das Projekt „Campus III“ auch ein wichtiger Bestandteil seines Konzeptes zur Weiterentwicklung und Aufwertung der Marburger Nordstadt. „Die Nordstadt findet mittlerweile als Wohnraum eine große Akzeptanz, auch durch den dort neu eröffneten Neumarkt Nord. Das bestätigen uns unsere Verkaufszahlen“, sagt Schreyer. Allein im ersten Bauabschnitt von „Campus III“ seien 80 Prozent der Wohnungen bereits verkauft, für den zweiten Bauabschnitt hat die Hälfte der Zwei-Zimmer-Appartements schon einen Besitzer gefunden.

Weitere Wohnungen sowohl für Studenten als auch für ältere Menschen plant Schreyer in der Schützenstraße. „Dort haben wir ein Grundstück der Universität erworben, wo etwa 115 barrierefreie Wohnungen als generationsübergreifendes Projekt geplant werden“, so Schreyer, der hofft, dass der Bebauungsplan dafür bis Ende des Jahres seine Planreife hat. Die Grundrisse der dort geplanten Wohnungen sollen modular sein, sodass auf den Bedarf flexibel reagiert werden kann. „Wir haben festgestellt, dass auch ältere Menschen die Nähe zur Innenstadt suchen, daher achten wir darauf, dass unsere Projekte alle barrierefrei sind und an Bedarf und Nachfrage angepasst werden können“, erklärt der S+S-Geschäftsführer.

Neben den Projekten in der Nordstadt hat S+S im April zudem mit dem Bau zweier weiterer Großprojekte begonnen: In der Zeppelinstraße entstehen nach einem städtischen Vergabeverfahren 30 Wohnungen, und in der Habichtstalgasse, einer Querstraße der Ockershäuser Allee, werden zwei Mehrfamilienhäuser mit zehn Wohnungen gebaut.

von Katharina Kaufmann

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