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Hinterland CSL Behring lindert Not der Erdbeben-Opfer
Landkreis Hinterland CSL Behring lindert Not der Erdbeben-Opfer
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16:33 18.05.2015
Stephanie Fuchs (von links) und Holger Kison von CSL Behring übergaben einen Spendenscheck an Dr. Gangolf Seitz und Brigitta Kob von Terra Tech. Quelle: Thorsten Richter
Marburg

„Diese Spende und die damit verbundene Unterstützung für die betroffenen Menschen in Nepal liegt uns sehr am Herzen“, erklärt Holger Kison, Leiter Human Resources und Kommunikation bei CSL Behring Marburg.

„Anderen Menschen in Notsituationen zu helfen ist unser Kerngeschäft – in Deutschland und der ganzen Welt. Wir sind bestürzt über das Ausmaß der Naturkatastrophe und die hohe Zahl der Opfer – und froh, mit Terra Tech schnell einen verlässlichen Partner für Soforthilfemaßnahmen vor Ort gefunden zu haben.“

Der Marburger Verein verfügt in Nepal über ein gutes Netzwerk und konnte so unmittelbar nach dem Beben medizinische Hilfe leisten. „Diese schnelle, direkte Hilfe imponiert uns“, so Kison. „10.000 Euro sind eine beeindruckende Summe, für die wir sehr dankbar sind“, sagt Dr. Gangolf Seitz, Vorsitzender von Terra Tech.

„Mit diesem Geld können wir in Nepal wichtige Hilfe leisten.“ So wurden in den ersten Wochen nach dem Erdbeben 350 Patienten medizinisch betreut und mehr als 85 Tonnen Nahrungsmittel und Hilfsgüter verteilt. Aktuell liege der Fokus der Hilfen vor allem auf der Verteilung von Zelten als Notunterkünften. Denn die Monsun-Saison beginne bald.

„Gerade in den Bergregionen können die Nächte sehr kalt werden. Zelte retten dann Leben“, erklärt Seitz. Eine Notunterkunft mit Zelt, Matratzen und Decken koste für eine fünfköpfige Familie gerade einmal 25 Euro. „Dies zeigt die Reichweite der Spende von CSL Behring.“

Trotz der erfreulich hohen Hilfsbereitschaft sind Terra Tech und der lokale Partner International Nepal Fellowship weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. „Denn noch immer erschüttern weitere Beben die Region, sodass nicht abzusehen ist, wie hoch die Zahl der Betroffenen letztendlich sein wird“, verdeutlicht Seitz. „Viele Dörfer sind derzeit noch nicht erreichbar. Der Wiederaufbau von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen wird uns auf Jahre vor Ort beschäftigt halten.“

von unseren Redakteuren