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Busfahrer fordern mit Streik mehr Lohn

Öffentlicher Nahverkehr Busfahrer fordern mit Streik mehr Lohn

In neongelben Westen und mit roten Verdi-Fahnen streikten die MGV-Fahrer am Freitag - sie machten aber nicht blau, sondern protestierten vor dem Busdepot am Krekel.

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Am Freitag fand der zweite Warnstreik der Busfahrer in diesem Monat statt. Auch diesmal versammelten sich die Mitarbeiter vor den Bussen Am Krekel. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Gewerkschaft Verdi hatte rund 1000 Beschäftigten im Bus-und teilweise Straßenbahnverkehr erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung hatte mit Beginn der Frühschicht den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt, Darmstadt, Marburg und Gelnhausen teilweise komplett lahmgelegt, wie ein Gewerkschaftssprecher mitteilte. „94 Prozent der Busfahrer sind unserem Aufruf gefolgt“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel.

 

In Marburg blieben alle Stadtbusse im Depot, nur die Überlandlinien waren in der Stadt unterwegs. Die Gewerkschaft verlangt für die Beschäftigten des privaten Busgewerbes einen Mindeststundenlohn von zwölf Euro (bislang 11,04 Euro), kürzere Arbeitszeiten und bessere Lenkzeitbestimmungen. „Die Busfahrer haben einen stressigen Job, daher fordern wir auch die Arbeitszeitsenkung“, sagte Verdi-Sekretär Harald Schuck der OP. Die Busunternehmer kritisierten den kurzfristig anberaumten Warnstreik. Pendler und Schüler seien nicht rechtzeitig informiert worden.

von Anna Ntemiris

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