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Bürgermeister Schäfer macht sich stark für Hundehalter

Bad Endbach Bürgermeister Schäfer macht sich stark für Hundehalter

Bürgermeister Markus Schäfer kündigte am Freitagabend an, im Januar einen Antrag im Sinne der protestierenden Hundehalter der Gemeinde einzubringen.

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Für „Alt“-Mehrfachhundehalter in der Gemeinde Bad Endbach will Bürgermeister Markus Schäfer 2010 eine Ausnahmeregelung beschließen lassen. Archivfoto

Bad Endbach. Die Wogen schlugen bei den Hundehaltern in der Gemeinde hoch, als feststand, dass ihnen ab Januar mit der Neuregelung der Hundesteuersatzung tiefer in die Tasche gegriffen wird. Bisher fällt für jeden Hund ein Betrag von 40 Euro an. Zukünftig werden für den ersten Hund 50 Euro und für jeden weiteren je 100 Euro Hundesteuer erhoben. Ziel der Steuererhöhung ist es, die Mehrfachhaltung von Hunden einzudämmen.

Als Zeichen ihres Protestes hatten Hundehalter dem Bürgermeister Anfang Dezember eine Unterschriftenliste überreicht. 330 Unterschriften hätten Bürger aus der Gemeinde geleistet, 120 Unterschriften kamen von Bürgern der umliegenden Gemeinden. Darüber hinaus habe Schäfer Gespräche mit betroffenen Hundebesitzern geführt. „Ein oft genanntes Argument dieser Personen leuchtet mir dabei ein“, sagte er. Die von Gemeindevorstand und Gemeindevertretern gewollte Lenkung werde sich bei den derzeitigen Besitzern von drei und mehr Hunden nach deren Auskünften nicht erzielen lassen.

In der Gemeinde sind 619 Hunde gemeldet, davon werden in 28 Haushalten drei und mehr Hunde gehalten. Vor diesem Hintergrund könne man im Sinne einer ausgewogenen Lösung die Erhöhung des Steuersatzes für den 3. und jeden weiteren bereits angemeldeten Hund auf die für den zweiten Hund begrenzen. Für zukünftig angemeldete Hunde bliebe es demnach bei dem beschlossenen Steuersatz, sagte Schäfer. Den Gemeindevertretern kündigte er in der letzten Sitzung in diesem Jahr an, am 25. Januar einen entsprechenden Antrag einzubringen, über den die Parlamentarier dann zu beraten haben.

von Silke Pfeifer-Sternke

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