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Bürger gehen gegen Bescheide auf die Straße

Angelburg Bürger gehen gegen Bescheide auf die Straße

Etwa 200 Angelburger Bürger trafen sich in Lixfeld um über die Vorgehensweise gegen die Gebührenbescheide der Gemeinde Angelburg zu beraten.

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Lixfeld. Auf dem Ortmannsplatz in Lixfeld trafen sich auf Initiative der Gewerbetreibenden etwa 200 Angelburger Bürger und bekundeten damit ihren Protest gegen die von der Gemeinde Angelburg Anfang September verschickten Gebührenbescheide in Höhe von insgesamt 1,75 Millionen Euro. Diese beziehen sich auf eine Vorauszahlung des Wasser- und des Abwasserbeitrags. Von dem Geld soll die Erneuerung und Erweiterung der Ver- und Entsorgungsanlagen bezahlt werden.

Die Höhe der geforderten Gebühren ist offenbar unterschiedlich: Wie Bürgern berichteten, belaufen sich die Forderungen bei einigen Gewerbetreibenden nur auf dreistellige Summen, andere dagegen sollen rund 100.000 Euro zahlen. Zu dieser Aktion stellte Tanja Bernhardt eine Unterschriftenliste vor, die von den Gewerbetreibenden des Industriegebietes „Im Stenn“ erstellt wurde. Bernhardt erklärte, es sei den Gewerbegtreibendenzwar bewusst, dass die Investitionen der Gemeinde bezahlt werden müssten - aber nicht auf diese Art und Weise. Der Berechnungsfaktor dürfe sich nicht auf die Grundstücksgröße beziehen, sondern müsse sich nach dem Wasserverbrauch richten, forderte sie.

Viele Angelburger Bürger haben mittlerweile Widerspruch gegen die Bescheide eingelegt. Die Frist dafür läuft bis zum 7. Oktober.

Die Gemeinde Angelburg verteidigte auf Anfrage der OP ihre Vorgehensweise. Die Art der Berechnung sei rechtmäßig.

von Klaus Peter

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