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Hinterland Budenzauber und Drehorgel-Musik
Landkreis Hinterland Budenzauber und Drehorgel-Musik
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20:14 14.03.2012
Drehorgel-Spieler Wolfgang Schork sorgte für staunende Blicke und für gute Stimmung bei den Marktbesuchern. Quelle: Sascha Valentin

Niedereisenhausen. Der Verein „Niedereisenhausen Dorf(er)leben“ hat wieder für geschäftiges Treiben in der Dorf-, Markt-, Sand- und Schulstraße gesorgt. Beim traditionellen Dorfmarkt hatten dort mehr als 40 Händler ihre Stände und Buden aufgebaut.

Das Sortiment reichte von Strümpfen und Ledertaschen über Gewürze und Bonbons bis hin zu Haushaltsartikeln und Dekorationsideen, die bereits vom nahenden Frühling kündeten. Vor allem bei den Kindern standen die Spielzeugstände hoch im Kurs, und so mancher junger Besucher nutzte die Gelegenheit, einen Teil seines Taschengeldes auszugeben.

Für den großen Andrang in den Straßen sorgten aber weniger die Händler, als vielmehr das musikalische Rahmenprogramm – allen voran die Schüler der Bläserklassen der Mittelpunktschule, die den Reigen der musischen Auftritte in der Marktmitte eröffneten. Leichtem Nieselregen zum Trotz hatten sie sich neben dem Backhaus postiert und unterhielten ihr Publikum mit bekannten Stücken wie Beethovens „Ode an die Freude“, aber auch mit schmissigen Schlagern und Oldies.

Für etwas ruhigere Töne sorgte der Männergesangverein, der zur Kaffeezeit seine Stimmen erklingen ließ und in den Straßen Heimatlieder sang.

Aber auch die jüngeren Besucher kamen bei dem Markt auf ihre Kosten. Für sie hatte Liedermacher Christian Ruffert ein buntes Programm vorbereitet, bei dem er die Kinder zum Mitmachen einlud und gemeinsam mit ihnen seine bekannten Stücke wie „Herr Schmidt muss mit“ oder „Glücksritter“ zum Besten gab.

Außerdem drehte zwischen den Ständen auch wieder Leierkasten-Spieler Wolfgang Schork seine Runden und unterhielt die Marktbummler mit bekannten Melodien.

Außer den musikalischen Beiträgen hatten die örtlichen Vereine auch kulinarisch für die Marktbesucher vorgesorgt.

So servierte die Feuerwehr deftige Linsensuppe aus der Gulaschkanone und die Jazztanzabteilung Würstchen mit Pommes. Der Dorfverein hatte zwei alte Rezepte „ausgegraben“ und lud seine Besucher zum Genuss von Waffeln nach Großmutters Rezept sowie zu schmackhaften Marktwecken mit Zucker und Zimt ein.

Der Bienenzuchtverein bot Crepés und selbst hergestellten Liköre an, und der Kindergarten sowie die evangelische Kirchengemeinde informierten die Besucher an Ständen über ihre Arbeit.

von Sascha Valentin