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„Bruchbude" in Marburgs Mitte wird saniert

Baudenkmal „Bruchbude" in Marburgs Mitte wird saniert

Eine „edle“ Currywurstbude will die Familie Krohn nach eigenen Angaben in der Marburger Lingelgasse 10 einrichten. Zurzeit wird das baufällige Haus nahe der Weidenhäuser Brücke saniert.

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Karl-Heinz Krohn (rechts) zeigt Oberbürgermeister Egon Vaupel wie er sich die Sanierung des Gebäudes in der Marburger Lingelgasse 10 vorstellt.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Etwa um 1560 wurde das Tagelöhnerhaus in der heutigen Lingelgasse 10 in Marburg kurz vor der Weidenhäuser Brücke errichtet. „Es ist ein Kleinod, und es soll so erhalten werden, wie es sich in der Vergangenheit darstellte“, hob Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel hervor, als er am Mittwoch verkündete, dass das denkmalgeschützte Haus an die Familie Krohn verkauft worden sei. Ein Abriss sei deshalb für die Stadt immer indiskutabel gewesen.

Nun hat die Familie Krohn, Inhaber der Restaurants „Dombäcker“ in Amöneburg, „Culinarium“ und „Das kleine Restaurant“ in Marburg, das sanierungsbedürftige Fachwerkhaus von der GeWoBau Marburg gekauft. „Wir wollen hier eine ganz ganz edle Currywurstbude eröffnen“, berichtete Karl-Heinz Krohn. Dieser Vorschlag sei von Koch und Geschäftsteilhaber Ulrich Schulist gekommen und werde in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt. „Sobald die Baugenehmigung da ist, werden wir anfangen“, betonte Krohn, der hofft, die Imbissbude in drei bis fünf Monaten eröffnen zu können.

Einen sechsstelligen Eurobetrag investiert die Familie Krohn in das neue Projekt. „Wie hoch die Kosten letztendlich wirklich werden, werden die Bauarbeiten zeigen“, sagte Krohn, der sich sicher ist, dass die neue Geschäftsidee gut angenommen wird.

von Katharina Kaufmann

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