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Hinterland Biedenkopfs Stadträtin hört nach 20 Jahren auf
Landkreis Hinterland Biedenkopfs Stadträtin hört nach 20 Jahren auf
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18:11 20.06.2012
Biedenkopf

Es gibt kaum ein Gremium in der Kommunalpolitik, in dem Gunda Schreiner noch nicht Mitglied gewesen ist: vom Ortsbeirat in Wallau über das Stadtparlament bis in den Magistrat, von der Betriebskommission bis zum Ausschuss-Vorsitz. Nach 20 Jahren gibt Gunda Schreiner heute ihren Sitz im Magistrat der Stadt Biedenkopf ab. „Ich bin der Meinung, dass mal neue Köpfe in die erste Reihe müssen“, sagt die Wallauerin.

Ihren Rückzug aus der aktiven politischen Arbeit hatte sie bereits vor der Kommunalwahl 2011 geplant. Durch das gute Abschneiden ihrer Partei - der UBL Wallau - sowie die Tatsache, dass viele Polit-Neulinge in die Pflicht genommen wurden, hatte sie sich bereit erklärt, noch einmal die Interessen der Wallauer im Biedenkopfer Magistrat zu vertreten. „Jungs, ich mach es, aber nur für ein Jahr“, hatte Gunda Schreiner damals gesagt - und zu dieser Aussage steht sie immer noch. Deshalb wird sie heute aus dem Biedenkopfer Magistrat verabschiedet. „Ich ziehe mich mit gutem Gewissen zurück“, sagt Gunda Schreiner, schließlich laufe die Koalition von SPD und UBL „richtig gut“. Zur Politik gekommen ist Gunda Schreiner durch ihren Vater Ewald Schmidt, der jahrzehntelang die UBL Wallau mit geprägt hat: als Gemeindevertreter und Erster Beigeordneter in Wallau, nach der Gebietsreform 1974 als Stadtverordneter und Magistratsmitglied der Stadt Biedenkopf.

Gunda Schreiner hat ihrem Vater in nichts nachgestanden. Von 1997 bis 2006 war sie Mitglied im Biedenkopfer Stadtparlament und im Ortsbeirat Wallau, von 2001 bis 2006 hatte sie den Vorsitz im Ausschuss für Jugend und Soziales inne. Das Amt als Stadträtin im Magistrat der Stadt Biedenkopf hatte sie im April 2006 angetreten.„Das waren sehr schöne Jahre, die mich stark geprägt haben“, sagt Gunda Schreiner und ergänzt: „Sie haben sicherlich Spuren hinterlassen.“ Nach fast 20 Jahren im kommunalpolitischen Betrieb empfiehlt sie immer noch jedem Interessierten, sich zumindest für eine gewisse Zeit ehrenamtlich zu engagieren. „Viele Dinge bekommt man aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen, und für alles, was man gibt, bekommt man ein Stück Persönlichkeit zurück“, sagt die erfahrene Lokalpolitikerin.

von Sophie Cyriax

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