Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 9 ° heiter

Navigation:
BfB kritisiert Mehrheitsbeschluss

Vergabe der Stromkonzession BfB kritisiert Mehrheitsbeschluss

In seiner jüngsten Sitzung entschied das Lohraer Parlament, die Stromkonzession an die Stadtwerke Marburg zu vergeben. Scharfe Kritik kommt von Seiten der BfB-Fraktion.

Voriger Artikel
Gladenbacher feiern an „einem Tisch“
Nächster Artikel
SPD und Grüne kontern die BfB-Kritik

Die BfB-Fraktion im Lohraer Parlament kritisiert die Vergabe der Stromkonzession an die Netzgesellschaft Energie Marburg-Biedenkopf.

Quelle: Thorsten Richter

Lohra . Über die Vergabe der Stromkonzession wurde abgestimmt, ohne dass der Beschlussvorschlag zur Diskussion stand.

Grund dafür war, dass die vorherige Sitzung nach dem Antrag auf Abstimmung zum Tagesordnungspunkt Vergabe der Stromkonzession abgebrochen werden musste, weil die Fraktionen CDU und BfB aus dem Parlament ausgezogen sind und das Gremium daraufhin nicht mehr beschlussfähig war.

In der jüngsten Sondersitzung hatten sich dann die Mehrheitsverhältnisse geändert. Mit 16 Ja-Stimmen von SPD, Grünen und FWG wurde die Vergabe an die Netzgesellschaft Energie Marburg-Biedenkopf beschlossen. CDU und BfB stimmten mit Nein (14).

Noch vor der Kommunalwahl zu Beginn des Jahres habe das Gremium festgelegt, zunächst keine Entscheidung über die Konzessionsvergabe zu treffen, sondern abzuwarten, welche Entscheidungen die Nachbarkommunen treffen, erklärte BfB-Chef Harald Rink.

Sein Parteikollege Hans-Wilhelm Kisch kritisiert, dass SPD, FWG und Grüne die Entscheidung ohne grundlegende Analyse, sondern aus rein ideologischen Gründen zugunsten der Stadtwerke erzwungen haben. Ein in der Gemeinde verbreitetes Flugblatt bezeichnete Kisch als tendenziös.

von Silke Pfeifer-Sternke

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr