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Bewohner kurz zurück im Unglückshaus

Explosion in Holzhausen Bewohner kurz zurück im Unglückshaus

Die Ursache der Explosion, die am Freitag ein Wohnhaus in Holzhausen zerstörte, kann erst in den nächsten Tagen ermittelt werden. Experten begutachten am Montag das einsturzgefährdete Gebäude.

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Nur in Begleitung durfte der Hausbesitzer am Montag das Nötigste aus dem Gebäude retten. Es besteht Einsturzgefahr.

Quelle: Lang

Holzhausen. Der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich kündigte am Montag an, dass Dienstag zwischen der Kriminalpolizei, dem Schadensregulierer der Versicherung des Geschädigten, einem Bauingenieur und einem Bauunternehmer eine Absprache über die weitere Vorgehensweise erfolgen soll.

Auch am Montag mussten die Ermittler unverrichteter Dinge vom Unglücksort abziehen. Denn insbesondere der Keller, in dem sich vermutlich die Explosion ereignet hatte, kann nicht betreten werden. Mauerteile versperren den Weg. Daüber hinaus besteht nach wie vor erhöhte Einsturzgefahr.

Der 56-jährige Hausbesitzer und einzige Bewohner des Gebäudes geht davon aus, dass frühestens zum Ende der Woche mit den Arbeiten begonnen werden kann. Dazu muss schweres Gerät eingesetzt werden.

Im Gespräch mit der OP versicherte der Holzhäuser, er könne sich bis heute nicht erklären, wie es zur Explosion kam. Er hatte am Freitagnachmittag im Keller die Waschmaschine angestellt und sich – wie immer – einen Kurzzeitwecker gestellt, um die Wäsche nicht zu vergessen.  

Er könne es zwar nicht genau sagen, aber zum Zeitpunkt der Detonation hätte die Wäsche fast fertig sein müssen, berichtet er. Während die Maschine lief, saß er am Schreibtisch. Dann hörte er die mächtige Detonation, und es war schlagartig dunkel um ihn herum.

Er sei froh und dankbar, dass ihm nichts passiert sei, sagt er und weiß, dass er in diesem Moment mehr als einen Schutzengel an seiner Seite hatte. 

von Hartmut Berge und Ingrid Lang

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