Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Bewährungsstrafe für Jungunternehmer

Keine korrekte Anmeldung Bewährungsstrafe für Jungunternehmer

31 Mitarbeiter hatte ein Spediteur aus dem Landkreis nicht rechtmäßig angemeldet. Der Schwindel flog auf und kommt den Jungunternehmer jetzt teuer zu stehen.

Voriger Artikel
Feuerwehrleute sollen Prämien erhalten
Nächster Artikel
Stadtteil zeigt dörfliche Vielfalt

Eine Speditionsfirma aus dem Landkreis hatte 31 Mitarbeiter zwischen den Jahren 2005 und 2008 nicht ordnungsgemäß gemeldet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Ich bedauere das Vorgehen, das ich an den Tag gelegt habe.“ Voll geständig zeigte sich am Freitag ein 31-Jähriger Speditionsunternehmer aus dem Landkreis vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts.

Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit zwischen Januar 2005 und Dezember 2008 zahlreiche seiner Mitarbeiter nicht korrekt angemeldet zu haben und somit Sozial- und Rentenversicherungsbeiträge nicht gezahlt zu haben. Aufgeflogen war der Schwindel durch einen Zufall. Einer der Fahrer geriet in eine routinemäßige Zollkontrolle.

Bei der Überprüfung der Unterlagen fielen erste Unregelmäßigkeiten auf. Was folgte war die komplette Durchsuchung der Geschäftsräume und die Überprüfung aller Daten. Das Ergebnis: 31 Arbeitnehmer waren entweder gar nicht oder nur als geringfügig beschäftigt gemeldet. „Alle Tachoscheiben auszuwerten wäre ein unangemessener Aufwand gewesen“, erklärt Staatsanwalt Oliver Rust.

 

von Marie Lisa Schulz

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP und bereits am Freitagabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr