Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Betriebswirte lernen Technik
Landkreis Hinterland Betriebswirte lernen Technik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:21 29.01.2012
Technik und Betriebswirtschaft reichen sich die Hand: Kurt Naumann (links), Abteilungsleiter Metalltechnik, und Bernd Koch, Abteilungsleiter der kaufmännische Berufe, haben an der Hans-Viessmann-Schule einen neuen Studiengang ins Leben gerufen. Quelle: Malte Glotz

Frankenberg. Die einen produzieren, was die anderen verkaufen – das ist wahrscheinlich eine etwas verkürzte Sicht auf die Beziehung von Betriebswirten und technischen Angestellten in den Unternehmen der Region. Beide Bereiche haben viel mehr miteinander zu tun, als sich die meisten Auszubildenden anfangs vorstellen mögen. Und doch scheinen Berufsgruppen Berührungsängste zu haben – deshalb bietet die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg ab dem 6. Februar ein neues Angebot an: die „Fachschule Betriebswirtschaft: Schwerpunkt Technik“.

„Die Techniker in den Betrieben kennen sich in kaufmännischen Belangen oft besser aus als umgekehrt“, begründet Bernd Koch den neuen Studiengang.  Er ist Abteilungsleiter für kaufmännische Berufe an der Schule und hat gemeinsam mit seinem Metalltechnik-Kollegen Kurt Naumann das Angebot ins Leben gerufen.

Die Anforderungen an die Interessierten an dem Studiengang sind unterschiedlich. Grundsätzlich ist eine abgeschlossene Erstausbildung erforderlich. Wer bereits eine Fachschule für Betriebswirtschaft abgeschlossen hat, kann den dreisemestrigen Studiengang kostenlos besuchen. Wer nur eine abgeschlossene Ausbildung hat, kann über den zertifizierten Bildungsträger „Forum Umwelttechnik“ der Hans-Viessmann-Schule im Rahmen einer Weiterbildung teilnehmen.

Da das Bildungsangebot hessenweit einmalig ist – es handelt sich um ein Modellprojekt – sind bislang noch nicht alle Plätze belegt.

Das Bildungsangebot „Fachschule für Betriebswirtschaft: Schwerpunkt Technik“ ist in vier Module gegliedert. Anfangs geht es noch um „technische Kommunikationsmittel“, also insbesondere darum, dass sich die Betriebswirte fachspezifisch mit ihren technischen Kollegen unterhalten können.

von Malte Glotz

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.