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Besucher erleben Hoftiere hautnah

Hoffest auf den Lohraer Hof „Eselsmühle“ Besucher erleben Hoftiere hautnah

Mehrere tausend Besucher kamen am Sonntag zum Hoffest auf den Lohraer Hof „Eselsmühle“, der von Familie Hoffarth bewirtschaftet wird. Das Hoffest bot viele Attraktionen und Kulinarisches aus der Region.

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Die Show-Vorführungen am Nachmittag begeisterten Hunderte von Besuchern, die an der Bande das Spektakel verfolgten.

Quelle: Adrianna Michel

Lohra. Die Qualität des Hoffestes von Claudia und Dieter Hoffarth hat sich weit über Lohras Grenzen herumgesprochen. So war es fast selbstverständlich, dass viele Gäste von außerhalb anreisten. Der Erfolg und die Anziehungskraft des Festes liegt auf der Hand: Den Gästen wird eine breite Palette an Attraktionen geboten, und deshalb waren auch zahlreiche Familien auf dem Hof vertreten.

Bereits zum 8. Mal hatten Hoffarths, die das Fest zusammen mit der Vereinigung der Direktvermarkter Marburg-Biedenkopf organisierten, ihre Türen für die Besuchermassen geöffnet.

Sven Waldschmidt aus Marburg war mit seinem dreijährigen Sohn Erik beim Hoffest. „Das Fest wurde uns von Freunden empfohlen, und sie haben nicht zu viel versprochen, da wir von dem Angebot begeistert sind. Für die Kinder ist es schön, dass sie zu den Tieren aus ihrem gewohnten Umfeld einen normalen Bezug bekommen können“, sagte Waldschmidt.

Ziegen, Schafe, Naturland-Puten, Angus-Rinder, Esel und Kaninchen waren einige der Tiere, die die Besucher während ihres Rundgangs anschauen konnten. Fast überall steckten die Kinder, aber auch die Erwachsenen, ihre Hände in die Gehege, um die Tiere zu streicheln.

Besonders gut kamen bei den Besuchern auch die griechischen Landschildkröten von Jürgen Will aus Lohra an. In einem Gehege liefen fünf erwachsene Schildkröten mit einem stolzen Alter von 25 bis 45 Jahren bedächtig umher. Vor allem die Kinder schnappten sich die herumliegenden Kräuter, um die gepanzerten Tiere zu füttern.

Insgesamt elf Direktvermarkter präsentierten ihr Angebot. Die Auswahl reichte von Lebensmitteln bis hin zu Seifen. Überall an den Ständen herrschte großes Gedränge. An verschiedenen Essensständen im Innenhof gab es kulinarische Köstlichkeiten.

Das klassische Handwerk kam ebenfalls nicht zu kurz. So waren etwa die beiden Schreiner Reiner Rieb und Uwe Eichert mit einem Stand vertreten, an dem sie mit dem Drechseln das älteste bekannte Handwerk präsentierten. Uwe Eichert, der hauptberuflich als Schreiner tätig ist und seine Werkstatt in Lixfeld hat, drechselte kleine Kreisel für die Kinder. Die Besucher hatten auch die Möglichkeit, dem Stockschnitzer Rolf Meyer aus Staufenberg bei seiner aufwendigen Handwerkskunst über die Schulter zu schauen.

Peter Heinze aus Weipoltshausen war mit seinen rauhwolligen pommerschen Landschafen vertreten. Die Besucher waren von dem Live-Scheren seiner Tiere begeistert.

Den Schwerpunkt des Festes bildeten aber die Pferde, darunter die Welsh-Ponys. Seit 30 Jahren züchten Hoffarth Welsh-Cobs und Welsh-Partbreds. Die aus der Region Wales in Großbritannien stammenden Pferde waren auch in die abwechslungsreichen Show-Vorführungen am Nachmittag eingebunden. Höhepunkt des Programms war aber die Vorführung des erfolgreichen Pferdetrainers Peter Pfister aus Eibelshausen, der in der Reiterszene als „Pferdeflüsterer“ bekannt ist.

von Adrianna Michel

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