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Besucher bummeln in einem Meer aus Lichtern

Einkauf bei Kerzenschein Besucher bummeln in einem Meer aus Lichtern

Gladenbachs Innenstadt war am Samstag in ein Meer aus Lichtern getaucht. Zum zehnten Mal hatte der Gewerbeverein zum „Einkauf bei Kerzenschein“ eingeladen.

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Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Am späten Samstagabend herrschte unter den Organisatoren allgemeine Freude über den Verlauf des Aktionstages. Wer nicht ohnehin - dank der zentralen Lage seines Geschäftes oder der Art des Angebotes - viele Besucher begrüßen konnte, der wurde belohnt, wenn er, wie viele seiner Mitstreiter, mit Aktionen um die Gunst des Publikums warb. Schauen, schnuppern, kaufen oder in den nächsten Tagen noch mal reinschauen, über solche Gäste freuten sich die Ladeninhaber und Kaufleute ganz besonders.

Auch außerhalb der Geschäfte pulsierte an diesem Abend das Leben. In den Straßen der Innenstadt herrschte dichtes Gedränge. Zusammen mit der ohnehin in Gladenbach eindrucksvollen Weihnachtsbeleuchtung schaffte der Kerzenschein einen Lichterglanz, der auch draußen zum Bummeln und Verweilen animierte.

Wo‘s nach Punsch, Glühwein, heißem Kakao und anderen Leckereien roch, herrschte den ganzen Abend über besonders viel Betrieb. Ein Höhepunkt während des Gladenbacher Lichterspektakels war der Laternenumzug. Am Marktbrunnen sang zunächst der Kinderchor Mornshausen. Begleitet vom Nachwuchsorchester des Musikvereins Gladenbach zogen dann zahlreiche Menschen durch die Straßen der Innenstadt.

Die evangelische Kirchengemeinde Gladenbach veranstaltete unter dem Motto „Besinnung im Advent“ in der Martinskirche einmal mehr ein Konzert. Diesmal traten der Frauenchor „TonArt“ und der Gesangverein Wilsbach auf, beide stehen unter der Leitung von Simone Jung. Ihre zum Teil gemeinsamen Vorträge kamen bei den 350 Besuchern sehr gut an, dazu zählten zwei einstudierte afrikanische Lieder, die der Runzhäuser Pfarrer Lee Cosmas Ndeiy gesanglich und an der Gitarre begleitete.

Die gemeinsamen Lieder der Besucher begleitete Altkantor Hartmut Koch an der Orgel. Pfarrer Herbert Volk, der eine Andacht hielt, hieß die Gäste in der Oase der Stille und Ruhe willkommen, die man so nötig habe.

Am Eingang erhielt jeder Konzertbesucher ein Windlicht, so dass in der voll besetzten Kirche ein stimmungsvolles Bild entstand.

Draußen auf den Straßen herrschte buntes Treiben. Die Jugendmusikgemeinschaft Blankenstein und eine Reihe von Posaunenchören spielten weihnachtliche Lieder. Viele Vereine und Gruppen sorgten dafür, dass niemand unter Hunger oder Durst leiden musste.

von Hartmut Berge

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