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Hinterland Besetzung bereitet Probleme
Landkreis Hinterland Besetzung bereitet Probleme
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18:30 03.02.2015
Von Gianfranco Fain
Dautphe

von Gianfranco Fain

Dautphe. Drei Rückfragen zum Haushaltsplan der CDU-Fraktion, dann war die Diskussion um denselben im Haupt- und Finanzausschuss am Montagabend erledigt und der Plan wird der Gemeindevertretung vom Gremium einstimmig zur Annahme empfohlen.

Wesentlich zeitaufwendiger gestaltete sich danach die Diskussion um einen SPD-Antrag zur „Erarbeitung eines Kindertagesstätten-Entwicklungsplanes“. Dabei ging es hauptsächlich um die Besetzung der Arbeitsgruppe. An deren Mitarbeit zum Beispiel die Eltern der Kinder der Waldgruppe Herzhausen bei der Übergabe ihrer Unterschriftensammlung, die der Bürgermeister den Ausschussmitgliedern präsentierte, schon Interesse bekundeten.

Dass es einen entsprechenden Auftrag zur Bildung einer solchen Arbeitsgruppe an den Gemeindevorstand geben soll, ist unter den Fraktionen unumstritten. Folglich wird der SPD-Antrag in einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen umgewandelt. Und er beinhaltet die Formulierung: „Der Gemeindevorstand wird beauftragt eine Arbeitsgruppe zu gründen, die mit der Erarbeitung des Entwicklungsplanes betraut wird. In dieser Arbeitsgruppe sollen die Vertreter der Elternschaft, der Kindertagesstätten, der Kommunalpolitik sowie der Verwaltung beteiligt werden.“

„Die Wünsche der Eltern sind zu berücksichtigen, aber sie haben in der Arbeitsgruppe nichts zu suchen“, stieß Klaus Ronzheimer von den Freien Wählern die Diskussion an. Er stellte folgende Rechnung auf: Bei 9 Kindertagesstätten (Kita) im Gemeindegebiet und nur zwei Elternvertretern pro Kita wären dies 18 Personen. „Das sprengt jede Arbeitsgruppe!“, sagte Ronzheimer.

Doch Dr. Horst Falk (CDU) plädierte dafür, „die Eltern nicht auszuschließen“ und Joachim Ciliox (SPD) schränkte ein, sie „im begrenzten Rahmen“ dabeizuhaben. Ciliox Zutrauen, dass die Verwaltung 1 bis 3 Vertreter benennen könne, konterte Bürgermeister Bernd Schmidt mit: „Bei neun Kitas in verschiedener Trägerschaft fühle ich die Verwaltung nicht dazu berufen, entsprechende Vertreter auszuwählen.

Da die Diskussion sich anschließend „im Kreis drehte“, empfiehlt der Ausschuss der Gemeindevertretung die Annahme des Antrags und damit auch die Lösung des Problems an den Gemeindevorstand zu übertragen.

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