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Berufserfahrung ist wertvoller Schatz

Ehrung Berufserfahrung ist wertvoller Schatz

Vier Mitarbeiter des Diakonischen Werks Biedenkopf sind für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet worden. Dabei kamen stolze 90 Dienstjahre zusammen.

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Gratulanten und Jubilare beim Diakonischen Werk Biedenkopf-Gladenbach (von links): Anne Boldt, Bernd Schmidt, Diana Gillmann-Kamm, Ralf Kuntscher, Gerhard Failing, Agnes Protz, Ernst Boltner, Helmut Kretz und Joachim Thiemig.Privatfoto

Biedenkopf. Bürgermeister Joachim Thiemig hob während einer Feierstunde hervor, wie wichtig der Faktor Berufserfahrung sei, er bezeichnete ihn als „wertvollen Schatz für Vorgesetzte und Unternehmen“.

Seit 35 Jahren hält Annemarie Boldt dem Diakonischen Werk die Treue. Sie begann ihren Dienst in 1977 im Sekretariat und mit dem Arbeitsgebiet Erholungshilfe. Im Jahr 2010 ging sie offiziell in Altersruhe, blieb ihrem Arbeitgeber jedoch darüber hinaus mit einem Minijob in der Verwaltung erhalten.

Auf ein Vierteljahrhundert Zugehörigkeit zum Diakonischen Werk Hessen und Nassau kann Helmut Kretz zurückblicken. Nachdem er schon 1981/82 sein Berufspraktikum als Sozialarbeiter in der Dienststelle in Biedenkopf absolviert hatte, zog es ihn 1987 zu dem evangelischen Wohlfahrtsverband zurück.

Als Sozialtherapeut und Diplom-Sozialarbeiter arbeitete er zunächst im regionalen Werk Limburg-Weilburg in der Suchthilfe und der Arbeit mit psychisch Erkrankten. 1991 kam er nach Biedenkopf und beherrscht seither dort den „Spaghat zwischen Leitungsfunktion und Sozialarbeit“, wie Dekan Gerhard Failing es ausdrückte.

Er überbrachte dem Dienststellenleiter in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender Glückwünsche und eine Urkunde der Landesgeschäftsstelle. Failing lobte Kretz für sein Engagement, sein Mitdenken und die enge Zusammenarbeit mit der Kirche. Bereits 20 Jahre ist Diana Gillmann-Kamm für das regionale Diakonische Werk tätig. Dabei war von 1992 bis 2010 das Dekanat Gladenbach der Anstellungsträger. Nach dem offiziellen Wechsel zum Diakonischen Werk übernahm sie dort zusätzlich die Funktion der stellvertretenden Leitung.

Gillmann-Kamm hatte bereits während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres 1986/87 „diakonische Luft“ in Biedenkopf geschnuppert und 1991/92 ihr Berufspraktikum in der Außenstelle in Gladenbach gemacht. Als Arbeitsschwerpunkt kristallisierte sich für die Diplom-Sozialarbeiterin schnell die Altenhilfe heraus.

Im Bereich der niedrigschwelligen Altenhilfe entwickelt sie stets neue Ideen und setzt diese um. „Sie ist der Motor für das Projekt Café Hand in Hand“, sagte Bernd Schmidt, Bürgermeister von Daupthetal.

Diplom-Sozialpädagogin Agnes Protz hielt ihren Einstand im regionalen Werk im Jahr 2002.

Auch sie hatte bereits Anfang der neunziger Jahre dort ein Praktikum abgeleistet und freute sich über die Möglichkeit, in der Allgemeinen Lebensberatung und der Schwangerenberatung zu arbeiten.

In diesem Rahmen ist sie auch für die hauseigene Kinder-Secondhand-Stube „Latzhose“ verantwortlich. Darüber hinaus leitet sie Projekte, zuletzt eine Gruppe für von Trennung und Scheidung betroffener Kinder.

Neben Dekan Failing und den beiden Bürgermeistern Thiemig und Schmidt überbrachten auch Ralf Kuntscher, Leiter der Diakoniestation Gladenbach und Ernst Boltner von der Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf zum Jubiläum ihre Glückwünsche.

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