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Bellnhäuser danken für 
reich gedeckten Gabentisch

Erntedank Bellnhäuser danken für 
reich gedeckten Gabentisch

Das Erntedankfest in Bellnhausen stand unter dem Motto „Jeder bringt was mit“. Dazu hatte der Ortsbeirat in die Dorfmitte eingeladen.

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Die kleinen Helferinnen Greta und Lotta (pinkfarbene Jacke) verteilten die Gaben.

Quelle: Ingrid Lang

Bellnhausen. Einige Tage vor dem Fest hatte der Ortsvorsteher Klaus Scheld zusammen mit Bettina Leinweber und Walter Schäfer-Drösch die Hütte für das Fest aufgestellt. Strohballen und zwei bäuerliche Figuren wurden dort aufgestellt sowie die Erntekrone angebracht. Körbe und Wannen wurden am Sonntag mit Gaben zum Erntedank von etlichen Erwachsenen gefüllt. Ihren Spaß hatten die Kinder beim Ablegen von Kartoffeln, Zucchini, Äpfel, Blumen, Kohlrabi und Möhren.

In seiner kurzen Andacht ging Reverend Lee Cosmos Ndeiy auf den Reichtum der Gaben ein, zu dem auch der Regen gehöre, der kurz zuvor niederging und der woanders auf der Welt fehle. Deshalb solle man „dankbar sein für den reich gedeckten Tisch, während woanders die Menschen hungern müssen“.

Die große Erntekrone hatte­ Bernd Bittner aus Weidenruten geformt und dann mit Stroh umwickelt. Anschließend wurden die kleinen Erntesträußchen aus Hafer und Weizen daran befestigt, die Anni Fries, Sandra Schäfer, Leinweber und Scheld gebunden hatten. Das Getreide für die Krone hatte Jürgen Wege zur Verfügung gestellt. Die überdimensionalen Figuren, die einen Bauer und eine Bäuerin darstellten, hatte der Ortsvorsteher ausgesägt. Die passende Bekleidung in Blautönen malte ihnen Bittner an. Die Gesichter verblüffen durch eine große Ähnlichkeit mit Scheld und Leinweber.

Etwa 60 Erwachsene und viele Kinder waren zu der Feier gekommen. Sie genossen bei Kaffee, Kakao und Kuchen das gemütliche Beisammensein. Das Obst und Gemüse wird der Ortsbeirat nach dem Erntedank an die Tafel übergeben.

Am 14. Oktober treffen sich die Helfer zu einem Arbeitseinsatz am Friedhof, wo in der Zeit von 8 bis 12 Uhr Bordsteine für den Fußweg gesetzt werden sollen.

von Ingrid Lang

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