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„Bellmänner“ treiben ihr Unwesen

Silvesterbrauch „Bellmänner“ treiben ihr Unwesen

Am letzten Tag des alten Jahres machten sie wieder die Straßen unsicher: die Bellmänner von Buchenau. Mit Böllern, Raketen und Schreckschusspistolen zogen sie von Haus zu Haus und sammelten Eier Wurst und Geld.

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Diese Knirpse hatten keine Angst vor den Bellmännern.

Quelle: Sascha Valentin

Buchenau. Hinter den vermummten Gestalten, die an Silvester „plündernd“ den Ort durchstreifen, stecken die Mitglieder der Burschenschaften Muth und Damm, die einen alten Brauch pflegen.

Dieser hat seine Wurzeln in der Zeit von vor über 200 Jahren, als Landstreicher und Bettler auf der Suche nach Nahrung eine kleine Ration bei den wohlhabenderen Landwirten schnorrten.

Irgendwann haben sich die Burschen dieser Bettlerbanden erinnert und sie als „Bellmänner“ wieder auferstehen lassen: In zerschlissenen Klamotten, zerfetzten Kleidern und mit schwarz und braun geschminkten Gesichtern.

von Sascha Valentin

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