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Bei Zweifeln helfen Eltern etwas nach

Ökumenischer Kirchenlauf Bei Zweifeln helfen Eltern etwas nach

Unter den vielen Freizeitsportlern mischten sich auch Leistungsträger aus diesem und den benachbarten Landkreisen.

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Fast am Ziel vorbeigelaufen wäre Bastian Schäfer aus Biedenkopf, den ein aufmerksamer Streckenposten in die richtige Bahn geleitete. Keine Probleme hatten die Bambini dagegen nach einer Einweisung am Start.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Biedenkopf. Um kurz vor 10 Uhr machen sich die Bambini bereit: In wenigen Minuten beginnt der Wettlauf. 500 Meter misst ihre Strecke, die im großen Bogen einmal um das Veranstaltungsgelände hinter der Lahntalschule führt. Dann fällt am Samstag der Startschuss zum 28. Ökumenischen Kirchenlauf in Biedenkopf. Von kindlichem Ehrgeiz getrieben spurten die kleinen Sportler los. Von Beginn an führt Jan Lettermann vom FV Wallau und lässt sich den Sieg auch von Bastian Schäfer vom VfL Biedenkopf nicht mehr streitig machen. Und wer im Rennen doch an der Richtigkeit seiner Lauf-Mission zweifelt, dem macht Mama auf den letzten Metern Mut.

Beim Kirchenlauf stehen nicht gute Zeiten und Platzierungen im Fokus, sondern das Meistern der Strecke zusammen mit anderen. Doch unter die vielen Freizeitsportler mischen sich auch zahlreiche Leistungsträger aus dem Hinterland. Den Startschuss für den Hauptlauf feuert Bürgermeister Joachim Thiemig ab, der für den Jedermannlauf über 5000 Meter seine Sportschuhe schnürte.

Der Kirchenlauf hat sich zur Traditionsveranstaltung gemausert, er fand zum 28. Mal statt. Veranstalter waren erstmals die Arbeitskreise Kirche und Sport der Evangelischen Kirchen in Hessen-Nassau und von Kurhessen-Waldeck. Als Ausrichter wird ein diakonischer Träger vor Ort ausgewählt: Diesmal der St.- Elisabeth-Verein aus Marburg, der den Lauf unweit seines Regionalzentrums durchführte.

Durch die Kooperation der Landeskirchen war die Teilnehmerzahl nicht kalkulierbar. „Es ist aber überschaubar geblieben“, resümierte Elvira Künkel vom St.-Elisabeth-Verein, die mit Kerstin Bergen die Organisation innehatte. Letztlich gingen 120 Sportler aus dem heimischen Landkreis sowie aus Frankenberg, dem alten Dillkreis, Wiesbaden und Homberg/Ohm auf die Strecke. Die führte die Athleten über fünf und zehn Kilometer vom Schulzentrum über den Lahntalradweg bis zum „Auestadion“ und dann auf dem „Promenadenweg“ zurück. Dabei hätte das Wetter kaum besser sein können. „Wir haben als Kirche eben einen guten Draht“, zeigt Künkel schmunzelnd himmelwärts.

von Benedikt Bernshausen

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