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Hinterland Behrings Ferienprogramm für Mitarbeiterkinder
Landkreis Hinterland Behrings Ferienprogramm für Mitarbeiterkinder
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06:15 19.07.2012
Die „Waldforscher“ von CSL Behring: Eine Woche lang erkundeten Mitarbeiterkinder des Marburger Pharma-Konzerns die Natur, bauten Häuser aus Ästen und Moos und schnitzten sich Pfeil und Bogen. Quelle: Katharina Kaufmann
Marburg

Jule, Sophie und Alina sind ganz in ihre Arbeit vertieft. Die drei Freundinnen decken ihr Hausdach mit Moos. „Wir haben sogar ein Sofa aus Moos gebaut“, berichten sie nicht ohne Stolz und zeigen in ihre Hütte. Die haben sie ganz allein, naja fast ganz allein, aus Stöcken und alten Ästen im Wald gebaut. Die beiden Achtjährigen und die Siebenjährige sind Kinder von Beschäftigten der CSL Behring GmbH in Marburg und nehmen an der Ferienbetreuung des Unternehmens teil – wie weitere 127 Mitarbeiterkinder.

„Wir haben die Ferienbetreuung bereits zum fünften Mal organisiert. Dieses Jahr nutzen sie so viele Kinder wie noch nie“, berichtet Nadine Cloos von CSL Behring. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, sei erklärtes Ziel des Pharmakonzerns. „Mit der Ferienbetreuung unterstützen wir als Unternehmen die Mitarbeiter wieder ein Stück mehr in familiären wie auch beruflichen Interessen“, ergänzt Cloos, die das gesamte Programme auf die Beine gestellt hat.

Das Marburger Chemie-Unternehmen CSL Behring hat seinen Mitarbeitern auch in diesem Jahr wieder ein zweiwöchiges Ferienprogramm für ihre Kinder angeboten. 

Und das ist umfangreich: Insgesamt fünf verschiedene Programm hat die CSL-Mitarbeiterin organisiert. In sechs Gruppen können die 130 Kinder zwei Wochen lang betreut werden. „Möglich ist das nur, durch unsere Kooperationspartner: die Philipps-Universität, Provadis und die Evangelische Familienbildungsstätte“, betont Cloos.

Während also Jule, Sophie und Alina mit zahlreichen weiteren Kindern den Wald erforschen, kochen Luisa, Marie, Celine, Max und Emil über den Tellerrand – heißt: Sie lernen Gerichte aus anderen Ländern und Erdteilen kennen und bereiten sie selbst zu.

Auch Sport, Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz: Im Unistadion werden Gruppen- und Ballspiele ausprobiert sowie Leichtathletik geübt. Im abenteuerlichen Steinzeitlager erfahren die Kinder, wie es war, als die Menschen noch im Wald lebten, wie ein Lager gebaut und Feuer – ohne Streichholz oder Feuerzeug – entfacht wird.

Und wer die Schule in den Sommerferien allzu doll vermisst, der konnte an einem speziellen Englisch-Kurs teilnehmen. Neben dem Sprachunterricht geht es dabei auch um das Kennenlernen der englischen Kultur.

„Das ist richtig toll, ich bin schon öfters hier bei der Ferienbetreuung dabei gewesen“, erklärt die zehnjährige Timea. Es habe immer Spaß gemacht.

von Katharina Kaufmann