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Baustraßen in Lohra warten noch auf den Endausbau

Bürgerversammlung Baustraßen in Lohra warten noch auf den Endausbau

Nur zehn Besucher kamen zur Bürgerversammlung in Rollshausen, bei der Straßenschäden und der Ausbau von Baustraßen Thema waren.

Rollshausen. Die Feldwege in der Gemarkung und die Krebsbachbrücke zwischen Rollshausen und Seelbach seien von den Transportfahrzeugen von und zur Straßenbaustelle in Seelbach stark beschädigt worden, sagte Heinrich Schmidt. Der Feldwegebau werde weitgehend von der Jagdgenossenschaft und der Forstbetriebsvereinigung Rollshausen finanziert. Die am Straßenbau beteiligten Firmen müssten die Feldwege wieder herrichten, forderte Schmidt.

Die Gemeinde werde sich um die Sache kümmern und die entsprechenden Regressforderungen an die Baufirmen stellen, sagte Bürgermeister Georg Gaul. Gaul erwähnte auch die vielen Baustraßen in der Gemeinde Lohra, die alle noch auf ihren Endausbau warten. Der Amselweg und die Straße „Vor’m Kälberg“ in Rollshausen gehören dazu. Die Baustraßen seien teilweise 15 bis 20 Jahre alt und marode. Allerdings verzeichne die Gemeinde einen 30-prozentigen Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen und erwarte Minderungen bei den Einkommensteuerzuweisungen.

Diese Aussage untermauerte die schwierige finanzielle Situation der Gemeinde. Gaul sagte, dass die Gemeinde in den nächsten Jahren ihren finanziellen Gegebenheiten entsprechend langsam, aber kontinuierlich an den Ausbau der Straßen herangehen müsse. Im Amselweg werde viel zu schnell gefahren und zwar von Anliegern, sagte Hans-Albert Nickel. Er befürchtet, dass die Raserei nach dem Ausbau der Straße noch zunimmt. Die Beschwerden über zu schnelles Fahren in dörflichen Straßen zögen sich kontinuierlich durch alle Bürgerversammlungen, die er bisher geleitet habe, sagte Manfred Gerhardt.

von Anita Ruprecht

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