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Baumeister Dautphetals geht

Ruhestand Baumeister Dautphetals geht

Was andere Menschen vorzugsweise in der Kindheit mit Lego-Steinen tun, bewerkstelligte Konrad Moog sein ganzes Arbeitsleben lang: bauen und gestalten.

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Joachim Ciliox (links) verabschiedet Konrad Moog mit einem Präsent in den Ruhestand und überreichte dessen Ehefrau Marion einen Blumenstrauß.Foto: Gianfranco Fain

Dautphe. Die Rührung war Konrad Moogs Stimme anzumerken, als er nach der Laudatio das Wort ergriff. Er sei froh, auch kritische Anmerkungen gehört zu haben, so erkenne er sich doch wieder. Nach drei Monaten sei er in seinem neuen Lebensabschnitt angekommen, setze nun andere Akzente.

Moog bezeichnete seine 37 Jahre beim Bauamt der Gemeinde Dautphetal als „schöne Zeit“, zwar unter Stress und viel Arbeit aber auch mit einer interessanten Tätigkeit. Bei seiner Arbeit mit und für die Menschen Dautphetals habe er „viele großartige Menschen kennengelernt - im Kollegenkreis und unter den Bürgern“. Diesen fühle er sich zu Dank verpflichtet. Er werde auch in Zukunft die Geschehnisse in Dautphetal mit großem Interesse verfolgen und wünsche seinem Nachfolger Ralf Mevius eine „fruchtbare Arbeit zum Wohle Dautphetals“.

Diese hat Moog schon geleistet. Das war der Laudatio zu entnehmen, die Joachim Ciliox als dienstältester Fraktionsvorsitzender in Vertretung von Parlamentschef Gerd Raach hielt. Am beeindruckendsten fand Ciliox immer die „schier unzähligen Aktenberge“, die in Moogs Büro verteilt waren, wobei er immer das Gefühl hatte, dass Moog genau wusste, wo was lag. Er beherzige halt die Einsteinsche Weisheit: „Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ Seine fachliche Qualifikation habe denn auch trotz politischer Rangeleien zu seiner Einstellung als Bauamtsleiter im Jahre 1975 geführt. Der Ingenieur hatte da neben seinem Diplom schon eine Maurerlehre und eine mehrjährige Tätigkeit in einem Betonwerk vorzuweisen. In der neu gebildeten Gemeinde Dautphetal vollendete Moog den Kanalbau. Zudem erwähnte Ciliox die Planung und Sanierung von Straßen und Wegen in der Flächengemeinde und hob insbesondere den Bau und die Erweiterung der Kläranlage sowie des Dorfgemeinschaftshauses in Elmshausen hervor. Dies beweise, dass auch für die kleinen Ortsteile etwas getan werde, sagte Ciliox. Woraufhin ein Gemeindevertreter ergänzte, dass Moog als erstes das Licht in Form der Straßenbeleuchtung nach Elmshausen brachte.

von Gianfranco Fain

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