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Basis für neuen Sportplatz wird gelegt

Pachtvertrag für Sportgelände Basis für neuen Sportplatz wird gelegt

Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Gemeinde, TV und SV Rot-Weiß Hartenrod rückt die Realisierung der Sportanlage an der Mittelpunktschule ein weiteres Stück näher.

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Einen desolaten Eindruck macht der Hartplatz sowie das ganze Sportgelände an der Mittelpunktschule in Hartenrod.

Quelle: Helga Peter

Bad Endbach. Am Donnerstag treffen sich die Vertreter der beiden Vereine mit Bürgermeister Markus Schäfer, um einen Pachtvertrag für das neue Sportgeländes an der Mittelpunktschule (MPS) Hartenrod zu unterzeichnen. Mit den Unterschriften wird eine Voraussetzung geschaffen, damit der Hartplatz der MPS in Hartenrod in einen Kunstrasenplatz mit Tartanbahn und Sprunggrube sowie Hochsprunganlage umgebaut werden kann.

Für diesen Umbau haben sich sowohl die Vereinsvertreter, als auch Schulleiterin Dorothea Mannshardt und Bürgermeister Markus Schäfer eingesetzt. „Die neue Sportanlage kommt allen zugut“, sagt Schäfer. Er meint damit die Schüler der MPS, die die neue Anlage bis 15 Uhr nutzen können, die Leichtathleten des TV und die Fußballer des SV Rot-Weiß Hartenrod.

Wir versprechen uns von dieser Allwetteranlage, dass die Fußballvereine über einen Kunstrasenplatz verfügen, auf dem die Jugendteams trainieren und ihre Punktspiele austragen können. Zudem wird der erfolgreiche TV endlich in die Lage versetzt, wieder Sportfeste zu veranstalten und über vernünftige Trainingsbedingungen zu verfügen, erklärt Schäfer.

„Die Freude ist groß, dass wir nach anderthalb Jahren endlich zum Abschluss kommen“, sagt Markus Pitzer, der im SV-Präsidium für das Kunstrasenprojekt zuständig ist. Gemeinsam mit dem TV werde der SV als Pächter die Anlagen nutzen und auch pflegen. „Wir haben bisher mit dem TV gut zusammengearbeitet und werden die Anlage in einem guten Zustand erhalten“, sagt Pitzer. Aus dieser Verpflichtung heraus ziehen die beiden Pächter das Erstnutzungsrecht. Allerdings, so betont Pitzer, stehe die neue Anlage allen Sportvereinen zur Verfügung, zum Beispiel als Ausweichplatz für Seniorenmannschaften bei Unbespielbarkeit des eigenen Sportplatzes, wenn es die Kapazitäten erlauben.

Der Pachtvertrag dient als Grundlage, um durch die Gemeinde etwa 600.000 Euro an Zuschüssen für die Baukosten zu beantragen. Der Neubau wird laut Schäfer mit rund 830.000 Euro kalkuliert, an denen sich die Gemeinde mit rund 160.000 Euro beteiligt. Den Rest tragen die beiden Vereine durch Eigenleistungen. Zur finanziellen Unterstützung sollen Sponsoren gefunden werden.

Das Projekt rangiert auf der Prioritätenliste des Landkreises Marburg-Biedenkopf für die Förderung des vereinseigenen Sportstättenbaus durch das Land Hessen auf dem dritten Platz. Somit erscheint die Realisierung im nächsten Jahr möglich.

von Gianfranco Fain

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