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Basis für Energiegesellschaft entsteht

Energiewende Dautphe Basis für Energiegesellschaft entsteht

Gibt es eine Zusammenarbeit bei der Nutzung regenerativer Energien der Gemeinden im Naturpark Lahn-Dill-Bergland? Im Hinterland und Lohra werden die Gemeindevertretungen im Grundsatz darüber entscheiden.

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Zurzeit findet der Strom in Überland-Leitungen seinen Weg vom Produzenten zum Verbraucher. Ob es in der Region Lahn-Dill-Bergland regional produzierten Strom geben wird, der auf kurzen Wegen zum Verbraucher kommt, entscheidet sich in der jetzt beginnenden Erklärungsphase der Gemeinden.

Quelle: Archivfoto

Dautphe. Soll sich eine Gemeinde wirtschaftlich betätigen, in diesem Fall Energie erzeugen und verkaufen – oder nicht? War diese Frage bisher ohne weitere Diskussion zu verneinen, so stellt sich die Situation seit der „Energiewende“ völlig anders dar.

Plötzlich ist die regionale Erzeugung und Versorgung mit Energie in aller Munde und angesichts der meist mise­rablen Finanzlage der Gemeinden auch ein begehrtes Mittel, um die Einkünfte zu verbessern – so lautet die Hoffnung vieler Kämmerer.

Im Hinterland macht sich der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Angelburg seit längerer Zeit Gedanken, wie die Wertschöpfung aus Energieerzeugung und Verkauf in der Region gehalten werden kann. Norbert Mai, der jetzt in der JPLH Consult GmbH als Berater für Gemeinden und Städte sowie deren Eigenbetrieben und Eigengesellschaften agiert, entwarf einen Plan, dessen Grundlage der Verein Lahn-Dill-Bergland ist.

Mai würde einem genossenschaftlichen Modell den Vorzug geben, weiß aber, dass in einigen Kommunen der Wunsch nach einem „starken Partner“ groß ist. „In diesem Punkt ist alles offen“, erklärt Mai. Und das ist nicht der einzige.

Bis Ende Juni müsse geklärt sein, wie man „sich auf den Weg machen kann“. Bei einer Entscheidung könne auch der finanzielle Aufwand und das Risiko kalkuliert werden und es falle leichter, einen „strategischen Partner“, wie zum Beispiel Banken, zu finden.   

von Gianfranco Fain

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