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Hinterland Bartsch wechselt mit Tempo – aber ohne Hast
Landkreis Hinterland Bartsch wechselt mit Tempo – aber ohne Hast
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21:02 26.08.2011
Als Läufer mit der Nummer 1028 absolvierte Andreas Bartsch, der künftige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, im Juli den Marburger Nachtmarathon. Quelle: Birgit Bartsch

Marburg. Wochen bevor der Verwaltungsrat der Sparkasse Marburg-Biedenkopf ihn zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Kreditinstituts wählte, hatte der sportliche Banker zum Nachtmarathon gemeldet.

Unter mehr als 1.300 Läuferinnen und Läufern absolvierte der 44-Jährige Göttinger die Halbmarathonstrecke in einer Zeit von 1:50:35 Stunden. Eine Zeit, mit der er nach eigenen Worten recht zufrieden ist. Die zehn Kilometer-Distanz läuft der leidenschaftliche Sportler in 42 bis 43 Minuten, die fünf Kilometer schafft Bartsch in knapp über 20 Minuten.

Aber mehr als der sportliche Ehrgeiz spornte ihn die Neugier an, die neue Stadt aus einer anderen als der touristischen oder beruflichen Perspektive kennenzulernen. „Auch diese Eindrücke habe ich sehr genossen, die Atmosphäre war toll. Und sie bestärkte mich in meiner Überzeugung, jetzt einen Entwicklungsschritt für mich persönlich zu machen“, sagt Bartsch der OP.

Er macht keinen Hehl daraus, dass ihm nach 25 Jahren der Abschied aus Göttingen schwer fällt. Seine Bilderbuch-Laufbahn führte ihn von der Ausbildung bei der dortigen Sparkasse Schritt für Schritt zu mehr Verantwortung und seit 2004 schließlich bis in den Vorstand. Viele Kontakte, viele gemeinsame Wege mit Kollegen, Kunden, Geschäftspartnern.

Doch nicht nur als Bankfachwirt hat Bartsch Rang und Namen in der Stadt, als geschätzter Präsident des ASC Göttingen steht er auch dem mit 8.500 Mitgliedern größten Sportverein in Niedersachsen vor. Er war selbst ein erfolgreicher Basketballer (Deutscher Meister in der B-Jugend und im Kader des Bundesliga-Teams) und übt zahlreiche Ehrenämter aus. ass falsch angesetzte Spurts an den Reserven zehren und hinderlich sein können, erfolgreich das Ziel zu erreichen.

von Christoph Linne

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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