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Hinterland "Barth Oil" komplettiert Lohras Nahversorgungs-Zentrum
Landkreis Hinterland "Barth Oil" komplettiert Lohras Nahversorgungs-Zentrum
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18:37 06.03.2012
Der triste Bauzaun gehört bald der Vergangenheit an. Ab Mitte März soll sich an der ehemaligen ARAL-Tankstelle einiges bewegen: Nach zwei bis drei Monaten Bauzeit wird die „Barth Oil“ eröffnen. Quelle: Gianfranco Fain
Lohra

Klaus Barth ist guten Mutes, sein Wunschprojekt in Lohras Ortsmitte endlich umsetzen zu können und somit das neue Nahversorgungszentrum abzurunden. Man habe sich vor Gericht mit dem Mineralölunternehmen ARAL in einem Vergleich darauf geeinigt, das die ehemalige Betreibergesellschaft der Tankstelle im Ortskern ihre Anlagen abbaut, die Tanks entsorgt und den Untergrund wieder herstellt oder als Alternative die Anlagen an den neuen Eigentümer verkauft. Dies soll bis zum 15. März geschehen.

"Dann werden wir sofort loslegen", sagt Barth. Gemeint ist der Umbau des Gebäudes zu einer modernen Tankstelle, die dann nach zwei oder drei Monaten eröffnet werden könne. Bis dahin müssen noch die Fassaden der Gebäude erneuert, eine Solaranlage auf dem Dach installiert und die Oberflächenversiegelung des Hofes neu hergerichtet werden.

Für den täglichen Betrieb sind zwei Zapfsäulen mit jeweils 8 Produkten vorgesehen, höchstwahrscheinlich eine Anlage für Autogas und eventuell auch eine Strom-Zapfsäule. Wegen dieser laufen aber noch Verhandlungen, erklärt Barth.

Mit seinen Investitionen wird sich Barth an keine der großen Mineralölgesellschaften binden, sondern eine "Freie Tankstelle, die Barth Oil" betreiben. Diese beinhaltet als Besonderheit auch eine neuartigen Shop, erklärt der Lohraer Unternehmer. Neben dem üblichen Tankstellensortiment werde dieser auch einen Teil des Angebots enthalten, dass das frühere Raiffeisenlager parat hielt: Winterartikel wie zum Beispiel Streusalz bis zum Gartenbedarf wie beispielsweise Blumenerde.

Damit komplettiert Barth das Angebot des neuen Nahversorgungszentrums. Zu diesem wird es dann auch eine gemeinsame Zufahrt geben.

Mit der Eröffnung der Tankstelle schafft sich der Unternehmer wieder eine direkte Möglichkeit, seine Fahrzeugflotte zu betanken, aber er will auch den Wettbewerb im Hochpreisgebiet Lohra ankurbeln.

Für den Betrieb der Tankstelle sucht Barth demnächst nach Personal, eventuell auch ein Pächterehepaar. Fest steht nur: "Rosi" Junk wird die Kunden auch wieder bedienen, erklärt Klaus Barth.

von Gianfranco Fain