Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Barrierefreies Einkaufen

Supermärkte Barrierefreies Einkaufen

Zwei Märkten in Marburg und Niederweimar wurde jetzt „generationenfreundliches Einkaufen“ bescheinigt.

Niederweimar. Mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen wurden jetzt die beiden Edeka neukauf Märkte von Gerhard Kempf im Marburger Stadtteil Richtsberg und in Niederweimar ausgezeichnet. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat im Frühjahr 2010 das Zertifikat geschaffen, das bundesweit an Einzelhändler verliehen wird, die ihren Kunden, Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl ebenso wie Senioren, einen unbeschwerlichen und barrierearmen Einkauf ermöglichen.

Dazu überprüfen Tester unangekündigt und anonym vor allem Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume sowie das Serviceverhalten anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs, der von barrierefreien Wegen über eine blendfreie Beleuchtung und leichtläufige Einkaufswagen bis zur Ansprechbarkeit des Personals reicht.

„In unserem Verbandsbereich wurde bisher erst ein einziger Edeka-Markt in Kassel ausgezeichnet,“ sagte Hans-Joachim Ebert, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Hessen-Nord in Marburg. In Hessen wurden bislang 92, bundesweit 2067 Einzelhandelsunternehmen und Center zertifiziert. Katrin Rühl von der Handelshaus Consult GmbH, einer Tochtergesellschaft des Einzelhandelsverbands Hessen-Nord, hob hervor, dass der Tester protokolliert habe, in den beiden Märkten sei eine hohe Aufmerksamkeit des Personals gegeben.

Eine Besonderheit sind auch Lupen in den Verkaufsräumen, damit Kunden die klein gedruckten Warenbeschriftungen lesen können.

Produkte gäbe es überall, die Dienstleistung könne aber sehr unterschiedlich ausfallen, unterstrich Ebert die Bedeutung der Zertifikate, die er an Inhaber Gerhard Kempf und die Marktleiter Heike Löchel (Niederweimar) und Sergej Stoda (Marburg) überreichte.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel