Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
BarmerGEK schließt eine Filiale in Marburg

Krankenkasse BarmerGEK schließt eine Filiale in Marburg

Ab dem 21. Oktober gibt es für Krankenversicherte der BarmerGEK in Marburg nur noch eine Anlaufstelle. Die Geschäftsstelle der Krankenkasse im Alten Kirchhainer Weg wird geschlossen.

Voriger Artikel
Impressionen aus dem Naturpark
Nächster Artikel
Viel Programm für alle Altersgruppen

Der Betreuungsstellenleiter der BarmerGEK, Michael Höse, packt in der Geschäftsstelle im Alten Kirchhainer Weg 5 in Marburg Broschüren in Umzugskartons. Ab 21. Oktober ist diese Filiale der Krankenkasse geschlossen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Ein bisschen Wehmut ist da schon zu sehen, im Blick von Michael Höse. Nach und nach packt er in diesen Tagen Umzugskartons. Der Betreuungsstellenleiter der ehemaligen Gmünder Ersatzkasse (GEK), die seit dem 1. Januar mit der Barmer zur BarmerGEK verschmolzen ist, hat ab nächster Woche keine Betreuungsstelle mehr. Die Filiale im Alten Kirchhainer Weg 5 wird geschlossen.

Damit kommt der Schritt der Schließung einer der zwei Geschäftsstellen der Krankenkasse in Marburg schneller, als Mitarbeiter und Leiter gedacht hatten. Zu Beginn des Jahres hatten Höse und sein Kollege Frank-Dietrich Burkert, Bezirksgeschäftsführer der BarmerGEK, im Gespräch mit der OP noch betont, dass es frühestens im Jahr 2011 zur Schließung einer der beiden Filialen komme. „Wir sind selbst überrascht, dass es jetzt so schnell ging“, sagt Burkert. Bleiben werde die Geschäftsstelle am Marburger Gerhard-Jahn-Platz. Bundesweit werde an allen Standorten, wo es zwei Geschäftsstellen gebe, eine geschlossen. „Alles andere macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn“, so Burkert. Für die Kunden gebe es keine weiteren Änderungen, verspricht er.

Das Filialteam aus dem Alten Kirchhainer Weg wechselt nun mehr oder weniger geschlossen zur Sachbearbeitung in die Regionalgeschäftsstelle nach Gießen. Dort werden die Umzugskartons dann wieder ausgepackt, schließlich bleiben die Verantwortungen die gleichen. Arbeitsplätze werden nach Angaben von Burkert und Höse nicht abgebaut, „wir brauchen die Mitarbeiter dringend“, betont der Bezirksgeschäftsführer. Denn die BarmerGEK hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich: „Wir sind dieses Jahr enorm gewachsen, haben allein in Marburg rund 1.000 neue Mitglieder geworben“, erklärt Michael Höse nicht ohne Stolz. Auch im nächsten Jahr rechne er mit einem weiteren Wachstum, den er auf die für BarmerGEK-Versicherte ausgebliebenen Zusatzbeitrag zurückführt.

Rund 35.000 Krankenversicherte betreut die Krankenkasse in ihren Filialen in Marburg, Kirchhain, Biedenkopf, Alsfeld, Lich und Lauterbach.

von Katharina Kaufmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr