Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Bald ist mehr Platz fürs Einsatzauto

Neubau Bald ist mehr Platz fürs Einsatzauto

Die geplante Feuerwehrgerätehaus in Wommelshausen soll bis Pfingsten 2015 bezugsfertig ist.

Voriger Artikel
Marburger Schlachthof schließt
Nächster Artikel
Pippi Langstrumpf im Taka-Tuka-Land

Die stellvertretende Wehrführerin Sandra Rink demonstriert , welche räumliche Enge in der derzeitigen Fahrzeughalle herrscht.Foto: Klaus Peter

Wommelshausen. Mit dem Bau dieses Feuerwehrgerätehauses sollte ursprünglich im vergangenen Jahr an einem anderen Standort begonnen werden. Als sich plötzlich die Möglichkeit bot, von einer Erbengemeinschaft ein Grundstück an der Wommelshäuser Straße zu erwerben, das besser für den Neubau eignet war, griff die Gemeinde Bad Endbach zu und kaufte das Grundstück. Die Planungen mussten daraufhin abgeändert werden, was zu Verzögerungen führte. Der ursprüngliche Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus lag in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes hinter dem ehemaligen Volksbankgebäude. Dort war die Zufahrt relativ beengt und das Areal bot zudem nur wenig Parkraum.

Wie Bernd Grebe, Fachbereichsleiter Finanzen der Gemeinde Bad Endbach, auf Anfrage der OP berichtete, habe die Gemeinde für dieses Projekt bereits im Haushaltsplan 2011 50000 Euro für Planungskosten und im Haushaltsplan 2013 weitere 380000 Euro für den Bau des Feuerwehrgerätehauses bereitgestellt. Diese 430000 Euro wurden in den Haushaltsplan 2014 übertragen. Das Land Hessen bezuschusst das Projekt mit 192000 Euro. Vermutlich stehe bis Ende Januar fest, ob weitere Gelder für den Bau benötigt werden. Wenn dies der Fall sei, solle dies im Haushalt 2014 berücksichtigt werden, erklärte Grebe und ergänzte, dass der Bauantrag vor Weihnachten 2013 gestellt worden sei.

Gemeindebrandinspektor Frank Heck stellte vor rund 50 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Wommelshausen während der Jahreshauptversammlung (die OP berichtete) die Eckdaten der Planung vor. Das Gebäude wird auf einer Grundfläche von etwa 350 Quadratmetern errichtet und ist zum Teil zweigeschossig. Heck hofft, dass im Frühling mit den Arbeiten begonnen werden kann und dass die Wommelshäuser Feuerwehrleute das neue Feuerwehrgerätehaus bis Pfingsten 2015 beziehen können. Um dies zu realisieren, rief er die Mitglieder dazu auf, sich in Form von Eigenleistungen bei den Bauarbeiten einzubringen.

Aus den Planungsunterlagen geht hervor, dass die Fahrzeughalle groß genug ist für zwei Einsatzfahrzeuge. Außer einem Materiallager gibt es einen Umkleidebereich sowie Dusch- und Toilettenräume. Die Umkleideräume sind nicht nach Geschlechtern getrennt. Dies sei mit den Wommelshäuser Feuerwehrfrauen besprochen worden, erklärte Heck.. Noch wisse niemand, ob die Wommelshäuser Wehr in 15 Jahren über zwei oder 20 Frauen verfüge. Sollten die Umkleideräume mit festen Wänden abgetrennt werden, müssten sie gegebenenfalls wieder eingerissen werden, um einem veränderten Mitgliedsstand gerecht zu werden.

Das Gebäude sieht einen Raum für die Jugendfeuerwehr mit Teeküche vor, wobei der Jugendraum auch als Kameradschaftsraum genutzt werden kann. Entstehen soll zudem ein Lehrsaal, ein Raum für Lehrmittel und ein Technikraum. Im Obergeschoss sind der Schulungsraum, eine Kleiderkammer und ein Büro vorgesehen. Der neue Standort bietet auch die Voraussetzung für ausreichend Parkplätze. Das neue Feuerwehrgerätehaus sei dringend notwendig, da das bisherige Gerätehaus den Vorschriften nicht mehr entspreche und die Verhältnisse dort sehr beengt seien, sagte Heck.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr