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Bad Endbach kann sich entwickeln

Übergabe Bad Endbach kann sich entwickeln

Gestern übergab Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch den Anerkennungsbescheid zur Aufnahme Bad Endbachs in das Dorferneuerungsprogramm.

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Bürgermeister Markus Schäfer nahm gestern den Anerkennungsbescheid aus den Händen des Hessischen Wirtschaftsministers Florian Rentsch entgegen.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach . Die Gemeinde Bad Endbach zählt zu den 17 gesamtkommunalen und interkommunalen Förderschwerpunkten, die 2012 in das neu aufgelegte Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen worden sind. 21,5 Millionen Euro stellt das Land insgesamt zur Verfügung, um 214 Dorfentwicklungsschwerpunkte mit 446 Orts- und Stadtteilen zu fördern.

In festlicher Atmosphäre übergab Wirtschaftsminister Florian Rentsch im Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ den Bescheid an Bürgermeister Markus Schäfer. Für die Gemeinde ist die Aufnahme in das Förderprogramm ein wichtiger Schritt, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, denn dies ist eines der Hauptziele. Die Reformierung des Förderprogramms dient nämlich dazu, statt einzelner Dörfer ganze Kommunen in den Fokus zu nehmen, um auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur zu reagieren.

In der Gemeinde sind unter anderem der Aufbau eines Leerstands- und Immobilienmanagement, die Förderung der nachhaltigen Innenentwicklung, die Weiterentwicklung als touristischer Standort - Bad Endbach darf seit 1973 das Prädikat Bad tragen, die Ortsteile Hartenrod und Wommelshausen sind Erholungsgebieten - und die Erhaltung der bestehenden Infrastruktur förderfährig.

„Ich bin überzeugt, dass durch das große Engagement der Bürger und durch die Initiative der Gemeinde, vor allem in der Jugendarbeit, einer erfolgreiche Teilnahme am Dorfentwicklungsprogramm gegeben ist“, sagte der Minister.

Auf Erfahrungen können die Verantwortlichen bereits zurückblicken: Die Kerngemeinde war von 1990 bis 1999 im Dorfentwicklungsprogramm und Hartenrod von 2001 bis 2009.

„Bringen Sie sich mit Ihren Ideen in den Dorfentwicklungsprozess ein und nutzen Sie die Chance, Ihre Kommune auch in Zukunft liebens- und Lebenswert zu gestalten“, sagte der Minister.

Die Schwerpunkte legt jede Kommune selbst fest. „Damit habe Sie mehr Handlungspielraum, aber auch mehr Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung“, sagte Rentsch.

von Silke Pfeifer-Sternke

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