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Chef lobt jahrzehntelanges Engagement

Autohaus Denzel Chef lobt jahrzehntelanges Engagement

Gemeinsam 180 Jahre 
Erfahrung im Arbeitsleben – mit einer Feier würdigte das Autohaus Denzel seine Jubilare.

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Mitarbeiterehrung des Autohauses Denzel: Peter Feußner (von links), Hans-Jürgen Henkel, Thomas Reinberger (Kfz-Innung), Norbert Hitschler, Friedhelm und Martin Denzel, Udo Krebs, Matthias Schade und Klaus Neumann.

Quelle: Melanie Weiershäuser

Marburg. „Zwei Mal 40 Jahre und vier Mal 25 Jahre ist mehr als nur ein Grund zu feiern“, sagte Firmenchef Martin Denzel im Marburger Restaurant Dammühle. Und erinnert sich zurück. Als Udo Krebs und Norbert Hitschler 1976 ihre Tätigkeit im Autohaus aufnahmen, war Martin Denzel noch kein Jahr alt. Seine Eltern Irmgard und Friedhelm Denzel verkauften Audi und VW, der Golf 1 wurde gebaut. Und in diesem Jahr wurde die Anschnallpflicht eingeführt.

Norbert Hitschler absolvierte seine Ausbildung bei Denzel. Danach trennten sich die Wege kurzzeitig – bis er 1976 den Weg zurück ins Autohaus in Wohratal fand. Mit viel Engagement entwickelte Hitschler sich erst zum Servicetechniker und anschließend zum Kundendienstberater. Zur Einführung der ISO-Zertifizierung unterstützte er Firmenchefin Irmgard Denzel mit viel Enthusiasmus.

„Mit seiner kundenorientierten und offenen Art hat Norbert sich in den Jahren zum ersten Ansprechpartner für viele Kunden entwickelt“, erinnert Martin Denzel und fügt hinzu, dass er eine große Lücke hinterlasse, wenn er „Anfang 2018 in den wohlverdienten Ruhestand geht“.

Quereinsteiger wird 
zum „Ruhepol im Service“

Für eine Nacht musste Udo Krebs das Autohaus Denzel nach seiner Ausbildung, die er 1976 dort begann, verlassen. Es gab keine freie Stelle als Kfz-Mechaniker. Aber eine Stelle im Teiledienst. Diese nahm Udo Krebs gerne an. Heute ist er Leiter des Teiledienstes und „bleibt uns zum Glück noch eine Weile erhalten“.

Peter Feußner ist „seit vielen Jahren für die Ausbildung der Kfz-Mechatroniker und für die Abgasuntersuchung verantwortlich, außerdem ist er seit einigen Jahren als Werkstattleiter tätig“, berichtet der Chef. Feußner habe 1994 seine Meisterprüfung bestanden und sich später zum Serviceberater weitergebildet.

Quasi als Quereinsteiger kam Hans-Jürgen Henkel zu Denzel. „Er kam aus der Landmaschinenbranche als Kaufmann in unsere Firma“, berichtet Martin Denzel. „Er arbeitete sich schnell im Servicebüro ein.“ Durch seine ruhige Art wurde er zum „Ruhepol im Service“. Kontinuierliches Arbeiten in allen Bereichen des Werkstattbüros festigt Henkel 2013 durch „die Qualifizierung zum Serviceassistenten bei Volkswagen“.

Jubilare haben „einen hohen Beitrag geleistet“

1992 sind Klaus Neumann und Matthias Schade zum Unternehmen gekommen. Neumann begann als eigentlich ausgebildeter Kfz-Mechaniker seine Ausbildung zum Karosseriebauer und Schade seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Neumann absolvierte „zahlreiche Lehrgänge und Seminare für Karosserieinstandsetzung und -montage“. Besonders erwähnt Martin Denzel die „stets zurückhaltende und freundliche Art“ seines Mitarbeiters und, dass er sich „in all den Jahren an kein einziges lautes oder unfreundliches Wort“ erinnern kann. Außerdem sei er der Künstler im Autohaus. „Größere und kleinere Zeichnungen und Karikaturen sind über die Jahre entstanden“, berichtet Denzel in die ­lachende Runde.

Als jüngster in der Runde der Jubilare steht Matthias Schade, der 1992 seine Ausbildung bei Denzel durchlief. Schade besuchte in den vergangenen 25 Jahren viele technische Lehrgänge und bildete sich kontinuierlich weiter. Inzwischen ist er Nutzfahrzeug- und Notdienst-Experte und ein „Allrounder“ in der Werkstatt.

Martin Denzel dankte den Jubilaren für die gemeinsamen Jahre. Denn „nur gemeinsam mit euch war es möglich – kurz gesagt – Fahrzeuge zu reparieren und zu verkaufen. Und dies auf eine Art und Weise, dass Kunden zufrieden sind und gerne wiederkommen“. Die Jubilare hätten über all die Jahre „einen hohen Beitrag geleistet“, ohne sie stehe das Autohaus heute nicht da, wo es stehe.

von Melanie Weiershäuser

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