Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Auszubildende zeigen ihr gestalterisches Können

Modenschau Auszubildende zeigen ihr gestalterisches Können

„La rue en vogue“ lautete das Motto der diesjährigen Modenschau, die 42 Auszubildende zu Maßschneidern der Beruflichen Schulen Kirchhain vor rund 300 begeisterten Zuschauern zeigten.

Voriger Artikel
Unfall: Skoda landet im Hoch-Autohaus
Nächster Artikel
Lohraer richten Kreisfeuerwehrtag aus

Weiblich und sinnlich zeigten die Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres als finale Laufgruppe Korsagen.

Quelle: waldhüter

Kirchhain. „La rue en vogue – Die Straße der Mode“ hatten die 41 Schülerinnen und ein Schüler zum Motto der diesjährigen Modenschau gewählt. Zeigen wollten die Auszubildenden, wie die Moderatorinnen Anja Brach, Anna Kania, Rebekka Merkel und Flora Taubner betonten, „Mode, die auf der Straße ein Hingucker ist“.

Gelungen ist den Nachwuchsdesignern eine Modenschau mit vielen Höhepunkten, deren Umsetzung den ein oder anderen Zuschauer in bewunderndes Staunen versetzte, begeistert applaudieren ließ und so manchen „Blickfang“ beinhaltete. So bewiesen die Auszubildenden mit ihren etwa 90 selbst entworfenen Modellen nicht nur Jungdesignerqualitäten, sondern präsentierten zu fetziger Musik selbstbewusst, kreativ und in einer abwechslungsreichen Choreographie ihre Modelle auf dem Laufsteg.

Jahr für Jahr ist die Modenschau ein Unterrichtsprojekt der dreijährigen vollschulischen Ausbildung an den Beruflichen Schulen Kirchhain. Mit einer „Zukunftswerkstatt“ wurde das Projekt bereits am Ende des vergangenen Schuljahres begonnen. „Die eigentliche Arbeit dauerte dann sechs Monate“, erläuterte Schulleiter Ingo Herde zu Beginn der Modenschau. Die Ausbildung zur Maßschneiderin sei eine bodenständige Ausbildung, auf der sich aufbauen lasse. Weltweit seien so Schülerinnen von Kirchhain aus in die Welt geschickt worden, sagte Herde und nennt als Arbeitgeber bekannte Designer wie Tommy Hilfiger und Hugo Boss.

„Die Anforderungen an die Auszubildenden sind hoch“, berichtete Fachlehrerin Barbara Mattfeldt, die die hervorragenden Ergebnisse der Auszubildenden lobt. Arbeiten, die früher von Meisterinnen gemacht wurden, gehören heute zur Ausbildung dazu, sagte sie.

von Karin Waldhüter

Mehr lesen Sie am Dienstag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr