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Firmen werben um neue Azubis

Ansage Zukunft Firmen werben um neue Azubis

Hunderte Schüler kamen gestern am ersten Tag der „Ansage Zukunft“ ins Cineplex – auf der Jagd nach Informationen.

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Auf der Eröffnungsrunde nagelten Oskar Edelmann (vorne, von links), Volker Breustedt, Dr. Luise Hitzeroth, Marian Zachow und Rolph Limbacher unter den Augen von Rudolf Paulus (hinten) um die Wette. 

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Dass die Auswahl eines Berufs bei der heutigen Vielfalt nicht so einfach ist, konstatierte auch Oberbürgemeister Dr. Thomas Spies (SPD) bei seiner Eröffnungsansprache: „So schnell, wie sich Aufgaben heute ändern, ist eine ordentliche Ausbildung, mit der man später flexibel agieren kann, das Allerwichtigste“, sagte er.

Für den Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow (CDU) ist in Bezug auf die Jugendlichen klar: „Ihr seid wichtig – das seht Ihr daran, dass sich viele Unternehmen aus dem ganzen Landkreis hierher auf den Weg gemacht haben, um um euch zu werben.“ Er ermutigte, ­einen Beruf zu wählen, der Spaß ­mache – dann sei man erfolgreich.

Auf der Suche nach dem passenden Beruf ist beispielsweise die 18-jährige Valeria Schampel aus Kirchhain: Sie informierte sich bei den angehenden Krankenpflegern Tobias Birch und Florian Lorenz von der Elisabeth von Thüringen Akademie. „Ich mag es, Menschen zu helfen und arbeite gerne mit Menschen zusammen“, sagte sie. Daher könne sie sich ­eine Pflege in der Zukunft durchaus vorstellen. Da war sie bei den beiden Azubis genau richtig. Denn sie hielten ein flammendes Plädoyer für die Pflege.

„Ich habe ein FSJ am UKGM gemacht und gemerkt, dass ich das später beruflich machen möchte“, sagt Tobias Birch. Zu sehen, wie Menschen im Idealfall wieder gesund würden und sie ­dabei zu begleiten – das treibe ihn an. Valerias Freund Markus Michael Roth (18) sieht seine berufliche Zukunft im Handel und wollte sich dort informieren.

Die Marburgerin Kirsten Menges (17) hat indes schon recht konkrete Pläne: Sie möchte zunächst eine Ausbildung bei ­einer Bank absolvieren und danach studieren. So steuerte sie direkt die Stände der Banken an.
Und was sagen die Aussteller über den ersten Messetag? „Es ist nicht so überlaufen, sodass es gute Gespräche gibt“, sagt Anette Heider von der DRK Schwesternschaft Marburg.

Sie habe schon früher gute Erfahrungen mit der „Ansage Zukunft“ gemacht, was man an zahlreichen Telefonaten im Nachgang merke, „der Effekt ist da.“

  • Die Messe ist Freitag, 26. Januar, von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet.

von Andreas Schmidt

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