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Ausbildung verringert Unfallrisilo

Waldbauernbrief Ausbildung verringert Unfallrisilo

Nach erfolgreichem dreitägigen Lehrgang an der "Mobilen Waldbauernschule" überreichte Forstamtsleiterin SigridKrawietzliki den 16 Teilnehmern den Hessischen Waldbauernbrief.

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Forstamtsdirektorin Sigrid Krawielitzki( rechts) und der stellvertretende Einsatzleiter der „Mobilen Waldbauernschule“, Werner Klingelhöfer (links), mit den erfolgreichen Absolventen.Foto: Klaus Peter

Biedenkopf. Vom 25. bis 27. Juni bot die „Mobile Waldbauernschule“ im Forstamt Biedenkopf einen Lehrgang an. 16 Teilnehmer schlossen ihn mit anschließender Prüfung erfolgreich ab und erhielten aus den Händen von Forstamtsleiterin Sigrid Krawielitzki den Hessischen Waldbauernbrief. Den dafür erforderlichen zweitägigen Motorsägenkurs hatten die Prüflinge schon in der Vorjahressaison absolviert.

Inhalt des Lehrgangs, so berichtete Sigrid Krawielitzki, ist die Bestandsbegründung, Bestandspflege und Waldbewirtschaftung in Theorie und Praxis. Der Lehrgang fand beim Feuerwehrstützpunkt in Biedenkopf statt.

Die „Mobile Waldbauernschule“ arbeite eng mit den Forstämtern zusammen, betonte der stellvertretende Einsatzleiter Forstwirtschaftsmeister Werner Klingelhöfer (Ernsthausen), der die Unterstützung seitens des Forstamtes Biedenkopf lobend herausstellte.

Ziele und Aufgaben der „Mobilen Waldbauernschule“, so Klingelhöfer, seien die Motivation der Privatwaldbesitzer zur Erhöhung der Eigenleistungen in den privaten Forstbetrieben, mehr Arbeitssicherheit bei der Waldarbeit und bessere Informationen über moderne Arbeitsverfahren. Die Unfallhäufigkeit in der Forstwirtschaft sei im Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen relativ hoch und die Häufigkeit tragischer Unfälle mit weitreichenden Folgen ist insbesondere im Kleinprivatwald überdurchschnittlich, sagte Krawielitzki. Deshalb sei es so wichtig, dass die Waldbesitzer eine bessere Ausbildung zur Verringerung des Unfallrisikos erhalten. Die Bewirtschaftung des Waldes werde in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen, zumal die Nachfrage nach Holz größer sei, als das Angebot. Da aber auch die Optik den Preis positiv beeinflussen könne, sei es notwendig, dass das zum Verkauf anstehende Holz am Weg gelagert wird, wie „Spargel auf der Platte“, sagte Krawielitzki.

von Klaus Peter

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