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Aufräum-Nachhilfe für Papierstapler

Geschäftsidee Aufräum-Nachhilfe für Papierstapler

Sie bezeichnet sich selbst als „Ordnungsmacherin“. Andrea Freisberg bringt mit wenigen Handgriffen Struktur in die Büros und Unterlagen ihrer Kunden.

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Andrea Freisberg schafft mit wenigen Handgriffen Ordnung in Büros.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das Genie überblickt das Chaos – oder geht darin unter. Andrea Freisberg hat schon viele Genies hinter meterhohen Papierstapeln verschwinden sehen. Und sie kennt einen einfachen Rat: Aufräumen – aber mit System. Die 48-Jährige hat ihr Talent zum Beruf gemacht und sorgt in Büros und Arbeitszimmern für Ordnung.

Papierstapel neben Papierstapel, überquellende Ablagekörbe, kryptisch beschriebene Ordner. Andrea Freisberg kennt das ganz normale Chaos in Arbeitszimmern. Dabei sehen die meisten Büros, in die sie gerufen wird, auf den ersten Blick gar nicht unordentlich aus. „Ich nenne das Show-Aufräumen“, erklärt Freisberg lachend. Hier wird ein Papierstapel zurechtgerückt, da ein paar Bücher ordentlich gestapelt. „Aber das System, das fehlt einfach.“

Ihr wichtigstes Arbeitsmaterial: ein Mülleimer. Bei Bedarf auch mal ein ganzer Container. Denn die Mutter zweier Teenager weiß: „Die wenigsten wissen, was sie aufbewahren sollen und was nicht.“ Schritt eins: Ausmisten – und zwar gnadenlos. Schritt zwei: Gemeinsam mit dem Kunden ein verbindliches Ablagesystem festlegen, das auch zu den individuellen Arbeitsabläufen passt. Weg also mit den verschiedenen Papierstapeln – her mit der Ordnung. „Viele haben das Gefühl: Alles ist wichtig, alles muss auf meinem Schreibtisch liegen.“ Ablagekörbe, in denen sich die Dokumente schon meterhoch stapeln, sind Freisberg ein Dorn im Auge. Erst recht, wenn sie mit Bezeichnungen wie „Aktuelles“, „Wichtig“ oder „Verschiedenes“ beschriftet sind. „Alles was es wert ist beschriftet zu werden, muss genau definiert sein“, mahnt die 48-Jährige.

von Marie Lisa Schulz

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