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Aufforstung hat auch 2011 Vorrang

Breidenbach Aufforstung hat auch 2011 Vorrang

Einstimmig votierte die Gemeindevertretung Breidenbach für die Forstwirtschaftspläne für das Jahr 2011, die einen Überschuss von 4.410 Euro auswerfen.

Breidenbach. In der jüngsten Sitzung des Gemeindeparlaments Breidenbach stellten die Revierbeamten Volker Immel und Frank Bösser von Hessen-Forst die Forstwirtschaftspläne für das Jahr 2011 vor.

Im kommenden Jahr seien die letzten großen Kulturen geplant, was den Ertrag selbstverständlich schmälere. Im Jahre 2012 werde ein Plus von 20.000 Euro bis 25.000 Euro angestrebt, betonte Frank Bösser.
Das Jahr 2011 sieht einen Holzeinschlag (Hiebsatz) von 8.943 Festmetern vor. 49.000 Euro sind für Kulturen geplant und 60.000 Euro für Wege und Erhaltungen. 34.600 Pflanzen sollen im kommenden Jahr auf 13,5 Hektar gepflanzt werden. Seit dem Orkan „Kyrill“, so stellten die Forstbeamten heraus, seien 87.500 Festmeter Schadholz, also der neunfache Hiebsatz, aufgearbeitet worden.

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, die Überwachungsaufgaben von Abwasseranlagen zum 1. Januar 2011 an den Abwasserverband Perfgebiet-Bad Laasphe zu übertragen. Sollten hoheitliche Maßnahmen im Rahmen der Überwachung notwendig werden, können diese auch weiterhin durch die Kommune erledigt werden, da die rechtlichen Grundlagen für entsprechende Eingriffe nur über das lokale Ortsrecht zur Verfügung stehen, betonte Bürgermeister Werner Reitz.

Einstimmig beschlossen die Breidenbacher Parlamentarier die Beteiligung an der Gesellschaft „EAM Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten GmbH“ mit einer Einlage von 100 Euro.
Ohne Gegenstimmen beschloss die Gemeindevertretung die Aufhebung eines Sperrvermerks „Ausführungsplanung Stadtumbau Teilabschnitt Ortsmitte Bachstraße/Ortsmitte Bahnhofstraße und Hauptstraße zwischen Bachstraße und Altweg“ und auch die Aufhebung des Sperrvermerks „Materialausstattung für die Feuerwehren“. Wie Bürgermeister Werner Reitz berichtete, sind die Förderanträge für das Förderprogramm Stadtumbau West gestellt, und sie würden aufgenommen. Jetzt müsse eine konkrete Planung erstellt werden, wobei zwei Drittel der Planungskosten durch das Land und den Bund bezahlt würden.

von Klaus Peter

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.

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